Wenn aus Unterstützung Punkte werden: Richtungsweisendes Spiel gegen Grenzau

TTBL

Beitragsbild: So wie am Dienstag in Bremen wollen wir auch mal wieder in unserer shakehandsArena jubeln. Es wäre am Samstag extrem wichtig.

Kellerduell mit Signalwirkung: Wir empfangen Zugbrücke Grenzau

Am Samstag um 15 Uhr heißt es in der shakehandsArena: Sekt oder Selters! In einem richtungsweisenden Kellerduell der TTBL empfangen wir den TTC Zugbrücke Grenzau. Es ist ein echtes 4-Punkte-Spiel, das im Kampf um den Klassenerhalt von enormer Bedeutung ist.

Ausgangslage: Wir haben den Anschluss hergestellt

Seit dem 3. Spieltag stehen wir durchgehend auf dem letzten Tabellenplatz. Erst zum Ende der Vorrunde haben wir wieder zu unserer Leistungsstärke gefunden – mit positiven Auswirkungen auf Stimmung und Tabelle.

Mit dem überraschenden 3:0-Auswärtssieg beim Tabellenfünften Bergneustadt, der unglücklichen 2:3-Niederlage gegen ein komplettes Borussia Dortmund (das in der Vorrunde nicht allzu oft vorkam) sowie vor allem dem 3:1-Auswärtserfolg beim Herbstmeister Werder Bremen am vergangenen Dienstag haben wir den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze hergestellt.

Aktuell stehen wir auf Rang 12 (6:18 Punkte; −11 Spiele), Grenzau liegt direkt vor uns auf Platz 11 (8:16 Punkte; −12 Spiele). Mit einem Heimsieg könnten wir zumindest an Grenzau vorbeiziehen und im besten Fall sogar zum ASC Grünwettersbach aufschließen.

Das Momentum liegt bei uns

Viel wird davon abhängen, wer mit dem enormen Druck besser umgehen kann. Das Momentum scheint aktuell klar auf unserer Seite zu sein: Zwei der letzten drei Spiele konnten wir gewinnen. Besonders der völlig verdiente 3:1-Sieg in Bremen gegen den zuvor zuhause ungeschlagenen Tabellenführer hat gezeigt, wozu wir in der Lage sind. Auch der Erfolg in Bergneustadt und die extrem knappe Niederlage gegen den BVB bestätigen unseren positiven Trend.

Basti Steger in herausragender Form

Ein zentraler Faktor für unseren Aufschwung ist Basti Steger. Mit fast 45 Jahren erlebt er gefühlt seinen fünften oder sechsten Frühling in der TTBL. Zuletzt ging er siebenmal in Folge als Sieger von der Platte – gegen absolute Topspieler wie Anders Lind (WR 17), Anton Källberg (WR 27), Kristian Karlsson (WR 38) oder den Vizeweltmeister von 2019, Mattias Falck. Diese Ergebnisse unterstreichen seine außergewöhnliche mentale und physische Verfassung.

Daniel Habesohn findet zu alter Stärke zurück

Auch unser Neuzugang Daniel Habesohn hat zuletzt deutlich zugelegt und mit seinen couragierten Auftritten und seinem attraktiven Spiel die Herzen unserer Fans erobert. Betrachtet man seine letzten vier Einzel, stehen zwei Siege gegen Benedikt Duda (aktuell viertbester Einzelspieler der TTBL) und Kirill Gerassimenko sowie zwei hauchdünne 2:3-Niederlagen gegen Shunsuke Togami (bester Einzelspieler der Liga) und Anders Lind (bislang 8:1 Spiele in ttbl und damit 6. bester Einzelspieler) zu Buche.

Wir sind als Team gewachsen

Nach dem Umbruch in diesem Jahr sind wir spürbar zu einer echten Einheit gereift. Besonders deutlich wurde das beim Auswärtssieg in Bremen, als bei nahezu jedem Punktgewinn die gesamte Bank mitging und gemeinsam jubelte. Der Teamgeist ist derzeit eine unserer größten Stärken.

Entlastung durch Verstärkung: Xue Fei 

Zusätzlichen Rückenwind gibt uns die Verpflichtung des chinesischen Nationalspielers Xue Fei für die Rückrunde. Zwar wird er am Samstag noch nicht für uns aufschlagen – er ist vom chinesischen Verband nicht freigestellt und spielt beim WTT Contender in Doha –, doch allein seine Verpflichtung hat spürbar Druck von unserem Team genommen.

Unser Gegner Grenzau: Gefährlich, aber aktuell ohne positive Bilanzen

Die bisherige Saison hat gezeigt: Jeder kann jeden schlagen. Das gilt auch für Grenzau, das nach einer längeren Durststrecke mit einem Sieg über Fulda am letzten Vorrundenspieltag aufhorchen ließ. Der Rückrundenauftakt verlief jedoch enttäuschend mit einer 0:3-Heimniederlage gegen Ochsenhausen, das auf Topspieler Togami verzichten musste.

Aktuell weist kein Grenzauer Spieler eine positive Einzelbilanz auf. Selbst Spitzenspieler Feng Yi-Hsin steht mit 7:8 leicht negativ. Auch Luka Mladenovic, bekannt für sein unangenehmes Materialspiel, kommt bislang nur auf eine 2:3-Bilanz.

Blick zurück: Die Vorrunde als zusätzliche Motivation

In der Vorrunde mussten wir uns in Grenzau mit 1:3 geschlagen geben. Besonders bitter verlief dabei das TSV-Debüt von Daniel Habesohn mit Niederlagen gegen Martin Allegro und Maciej Kubik. Hinzu kam eine unnötige Niederlage von Basti Steger gegen Samuel Walker. Diese Partie dient uns nun als zusätzliche Motivation.

Gespannt dürfen wir vor allem auf die Aufstellungen beider Teams blicken. Bei uns scheint Basti Steger gesetzt zu sein. Viel spricht auch für Daniel Habesohn, der zuletzt immer besser in Fahrt kam – auch wenn er im Vorrundenspiel zweimal verlor. Andre Bertelsmeier musste bislang fast ausschließlich gegen absolute Weltklassegegner antreten und weist mit 2:8 exakt die gleiche Bilanz auf wie Filip Zeljko.

Für Andre spricht dabei sein klarer Erfolg in der Vorrunde gegen Luka Mladenovic, während Filip den Vorteil hat, dass er bereits mehrfach gegen Grenzaus Besten Feng Yi-Hsin gespielt und ihn auch schon bezwungen hat.

Unserem Headcoach Koji Itagaki ist zu wünschen, dass er auch diesmal – wie schon so oft – ein glückliches Händchen bei der Aufstellung beweist.

Alles ist angerichtet für ein echtes 4-Punkte-Spiel

Die Vorzeichen könnten kaum spannender sein: zwei direkte Konkurrenten, enorme Bedeutung im Tabellenkeller und eine shakehandsArena, die im positiven Sinne brennen wird. Alles ist angerichtet für ein hochspannendes  und für beide Teams richtungsweisendes 4-Punkte-Spiel. Einen Favoriten gibt es für dieses Spiel nicht.

Spielbeginn: Samstag, 15 Uhr – shakehandsArena Bad Königshofen

Wir zählen auf eure Unterstützung!

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