• Dienstag, 27 März 2018

    Zum Saisonfinale fährt ein Fanbus
    Für Darko Jorgic das letzte Spiel im Trikot des TSV Bad Königshofen
    Bad Königshofen (rd) Vor zwölf Monaten hatte man sich beim TSV Bad Königshofen soeben durchgerungen, den Aufstieg in die Bundesliga zu wagen, sich bewusst dessen, dass man das Kärpflein, höchstens der Karpfen im Hecht-Teich, nicht umgedreht, sein würde. Wenigstens ein Spiel gewinnen mit dieser Boy-Group mit 20 Jahren Durchschnittsalter gegen die gestandenen Profis, mehr als die Hälfte unter den Top 50 der Weltrangliste, war das Ziel. Nun geht im thüringischen Mühlhausen beim Tabellensechsten Post SV diese Saison schon wieder zu Ende. Zu Buche stehen vor diesem Spiel bereits fünf Siege, davon drei in Auswärtsspielen. Die erfolgreichste Phase war Ende November, Anfang Dezember, als man hintereinander den Ersten und den Zweiten der Tabelle, Düsseldorf (3:2) und Mühlhausen (3:1), schlagen konnte.
  • Montag, 19 März 2018

    Borussia glückt die Revanche
    Rekordkulisse erlebt ein begeisterndes Event gegen den Rekordmeister
     
    Bad Königshofen (rd) „Ist er dabei?“ fragten nicht wenige der 1260 Zuschauer beim Betreten der Shakehands-Arena. Sogar Akihiko Kotani, „Mister Shakehands“, der TSV-Sponsor, war extra aus Japan eingeflogen, um dieses Highlight in der 157-jährigen Geschichte des TSV Bad Königshofen gegen den 29-fachen Deutschen Meister Borussia Düsseldorf mitzuerleben. Aber die Nummer 1 der Welt Timo Boll war nicht dabei. Enttäuschung? Keine Spur! Die Mannschaft von Trainer Danny Heister hatte am Freitagabend in Ochsenhausen mit Boll 2:3 verloren. Noch eine Niederlage, die zweite gegen die laut Hallensprecher Jürgen Halbig vor Beginn „einzige Mannschaft, die noch nie gegen die Borussia verloren hat“, diese Blöße wollte man sich nun doch nicht geben.
  • Freitag, 16 März 2018

    Ob mit oder ohne Superstar Timo Boll
    Der Serienmeister Borussia Düsseldorf als Höhepunkt der Vereinsgeschichte des TSV
    Bad Königshofen (rd) Dieses Spiel ist nicht nur das Tischtennis-Highlight des einziges Bundesligisten in Bayern und der Region. Es ist das absolute Highlight in der Geschichte des TSV 1861 Bad Königshofen, der aktuellen Mannschaft, jedes einzelnen Spielers. Es ist das Top-Ereignis nicht nur der Tischtennis-Abteilung, sondern des ganzen, 870 Mitglieder starken Vereins. Dessen Fußballer extra ihr Spiel verlegten, um das 60 Personen starke Helferteam unter den besonderen Umständen in und um die Shakehands-Arena herum zu unterstützen. Der Saison-Terminplan der TTBL schickt am vorletzten Spieltag mit Borussia Düsseldorf die Mannschaft des renommiertesten Tischtennisvereins der Welt, den mehrfachen Championsleague-Sieger und 29-fachen Deutschen Meister ins Grabfeld. Zu jenem TSV Bad Königshofen, gegen den er im Hinspiel, am 26. November, dem achten Spieltag, die erste Saison-Niederlage (2:3) beziehen musste.
  • Sonntag, 04 März 2018

    Kilian Ort wird Deutscher Vizemeister

    Erst Timo Boll war Endstation

    Berlin (rd) Größte Erfolge eines Sportlers sind immer etwas Relatives, besonders aus der Perspektive von Kilian Ort vom TSV Bad Königshofen, selber. Er stand bei der Deutschen Meisterschaft, die am Wochenende in Berlin ausgetragen wurde, gegen Tomo Boll im Endspiel. Ort stellt Erfolge immer in Vergleich zu mehreren Größen wie etwa seine eigene Form, die seiner Gegner, zur Auslosung und sogar Glück oder Pech in bestimmten Momenten. Am Samstag und Sonntag aber war das Momentum auf seiner Seite. Wenn man die Weltranglisten-Positionen meiner letzten drei Gegner betrachtet, Viertelfinale Ruwen Filus Nr. 19, Halbfinale Bastian Steger Nr. 21 und Finale mit Timo Boll Nr. 1, dann war es vielleicht mein größter Erfolg. Von der Vorrunde am Freitag war er auf Grund seiner Position in der deutschen Rangliste befreit. Am Samstag spielte er sich von den letzten 32 bis ins Halbfinale vor, benötigte 24 Sätze gegen Ole Markscheffel (4:0), Dennis Klein (Saarbrücken, 4:1) und Ruwen Filus (Fulda, 4:3). Im Doppel Ort/Klein kamen noch einmal acht Sätze bis zum Ausscheiden dazu. Spätestens am Sonntagvormittag hatte es sich in der Tischtennis-Szene in Bad Königshofen und weit darüber hinaus herumgesprochen: Kilian spielt im Endspiel gegen die Nummer 1 der Weltrangliste Timo Boll, live zu sehen im Internet-Fernsehen. In der dreistündigen Pause zwischen Halbfinale und Finale führte er dieses Gespräch.

  • Mittwoch, 21 Februar 2018

    Nah dran statt nur dabei
    Kilian Ort Stück für Stück zur Form zurück
    Bad Königshofen (rd) „Ehrenvoll, knapp, eng, wir sind ganz nah dran. Ich bin stolz auf die Jungs.“ Dies und Ähnliches gab der Manager des TSV Bad Königshofen Andy Albert während und nach dem Spiel beim Favoriten auf die Finalteilnahme um die Deutsche Meisterschaft, den Tischtennisfreunden (TTF) Ochsenhausen, von sich. Und das bei 1:3-Endstand und 4:10 Sätzen? Nicht nur der Blick auf die Ballwechsel, bei denen kein Hauch von Qualitätsunterschied festzustellen war, sondern auch der etwas genauere auf die Zähltafeln bestätigt Alberts Einschätzung: In sieben der zehn verlorenen Sätze stand es 9:9, 10:10 oder sogar 12:12. Und alle sieben Mal gingen die letzten zwei Punkte an den Franzosen Simon Gauzy, Nummer 9 der Welt bzw. den Brasilianer Hugo Calderano, Nummer 17. Jawohl: Der Tabellenvierte, der seine Final-Four-Teilnahme nicht aufs Spiel setzen wollte, hatte seine zwei Besten gleichzeitig aufgeboten: Erst zum zweiten Mal in dieser Runde. Groß und stark genug ist der Kader ja.
  • Montag, 19 Februar 2018

    Englische Woche führt nach Ochsenhausen
    Der TSV trifft möglicherweise auf seinen ehemaligen Publikumsliebling
    Bad Königshofen (rd) Gut 48 Stunden nach Ende des Heimspiels mit der 1:3-Niederlage gegen den TTC Schwalbe Bergneustadt geht die Reise zum Auswärtsspiel ins Mekka des europäischen Tischtennissports. Das Bundesleistungszentrum des DTTB, an dem auch Bad Königshofens Kilian Ort trainiert, befindet sich zwar in Düsseldorf. Von den gesamten Rahmenbedingungen her, hauptsächlich für Nachwuchsspieler aus dem europäischen Ausland, ist das „Liebherr-Masters-College“ in Ochsenhausen das Sprungbrett in die deutsche Bundesliga und zu internationalen Einsätzen. Dort sorgen fünf hauptamtliche Trainer und der Sportmanager Daniel Zwickl für die sportliche Ausbildung und die Vermittlung zu anderen Vereinen von Spielern, die nicht oder noch nicht dem Ochsenhausener Anspruchsniveau entsprechen. Die Hand hat man aber immer drauf und im Spiel, wenn es um Vereinswechsel geht. Trainiert wird in der Liebherr-Arena. Die Sportler leben in Wohngemeinschaften und müssen sich von der Verpflegung her außer dem Frühstück um nichts kümmern. Die findet in Partner-Restaurants der TTF (Tischtennisfreunde) statt.
  • Sonntag, 18 Februar 2018

    Duda machte den Unterschied
    TSV unterliegt dem TTC Bergneustadt und macht Sympathiepunkte
    Bad Königshofen (rd) Am viertletzten Spieltag der Saison konnte im vorletzten Heimspiel des TSV Bad Königshofen eine Vorentscheidung darüber fallen, welcher dieser beiden 3:0-Sieger des Vorsonntags am Ende wohl den Mittelfeldplatz 7 würde belegen können. Nach dem Sieg der Gäste ist aber wieder alles offen. Dabei machte ein Mann den Unterschied: Benedikt Duda, Nationalspieler und Nr. 49 der Weltrangliste, seit Wochen in bestechender Form spielend, war wohl der beste deutsche Spieler, den es bisher (vor dem Düsseldorf-Spiel) in der Shakehands-Arena zu sehen gab. Denn das gab es in den 14 Spielen vorher nie, dass einer gegen beide Königshöfer Spitzenspieler gewann, nicht Jorgic oder, sondern und Oikawa.
  • Freitag, 16 Februar 2018

    Vorletztes Heimspiel mit besonderer Geste
    Christoph Schüller steht vor seinem TTBL-Debüt
     
    Bad Königshofen (rd) Von der Tabellensituation her verspricht dieses Spiel nicht zwangsläufig Höchstspannung: Der Tabellensiebte TSV Bad Königshofen (10:18) empfängt den Neunten TTC Schwalbe Bergneustadt (8:20). Doch zum einen sind dies die zwei 3:0-Sieger des vergangenen Spieltags. Und zum anderen kann bei einem Heimsieg eine Vorentscheidung darüber fallen, wer von ihnen plus Grünwettersbach am Saisonende den Mittelfeldplatz 7 belegen wird. Für die Grabfelder ist dies auf jeden Fall ein Ziel: Das höchste von allen, die sie im Lauf dieser ersten Bundesliga-Saison nach jedem der fünf Siege, wie beim Hochsprung die Latte, höher gelegt hatten.
  • Dienstag, 13 Februar 2018

    Bence Majoros wechselt  zum TSV

    Ein weiteres Talent kommt als Nachfolger von Darko Jorgic

    Bad Königshofen (rd) Na also! Nachdem die meisten Vereine der Tischtennis-Bundesliga das Wechselkarussel angehalten und ihren Kader für die nächste Saison komplettiert haben, ist auch beim TSV Bad Königshofen seit heute ein großes Stück Klarheit eingekehrt. Auf einer Pressekonferenz wurde der Neuzugang und Nachfolger von Darko Jorgic, der zum 1. FC Saarbrücken TT wechselt, vorgestellt. Manager Andy Albert legte dabei Wert darauf, dass das Procedere so verlief, wie er es sich bei Jorgics Wechsel gern gewünscht hätte. Der abgebende und der aufnehmende Verein standen im Vorfeld in Kontakt miteinander und wurden nicht vor vollendete Tatsachen gestellt. „Wir hatten mehrere Optionen Darko zu ersetzen, haben uns für den selben Weg entschieden, den wir seit ein paar Jahren fahren und der sich mit Darko als der richtige erwies.“ Man könne nun mal die Summen nicht aufbringen, die drei Viertel der Liga zahlen können bzw. zu zahlen bereit sind. Deshalb setzte er wieder sein „Näschen“ ein und entschied sich für den 20-jährigen Ungarn Bence Majoros. „Ich sehe bei ihm eine ähnliche Entwicklung wie bei Darko. Er hat auch eben erst mit professionellem Training begonnen, bereits große Fortschritte erzielt und spielt zurzeit seine zweite Saison beim BVB Borussia Dortmund.“ Albert hatte den BVB-Manager informiert und dieser ihm gratuliert. Er freue sich für den Spieler, zu so einem Verein gekommen zu sein bei seinem nächsten Schritt.

  • Sonntag, 11 Februar 2018

    Im Schnelldurchgang zum 3:0
    Nach klarem Auswärtserfolg wieder auf 7. Tabellenplatz geklettert
    Bad Königshofen (rd) Mit einer Selbstverständlichkeit holte der Aufsteiger TSV Bad Königshofen beim Bundesliga-Urgestein TTC Grenzau die nächsten zwei Punkte ab und wiederholte damit den Hinrunden-Erfolg, der als erster Bundesligasieg in die Annalen des TSV eingegangen ist. Das Ziel der Reise in den Westerwald war nach gut eineinhalb Stunden erreicht: Mit dem kürzesten Spiel der Königshöfer in dieser Liga bisher, mit einem nie gefährdeten, ersten 3:0-Sieg. „Wovor wir immer Angst hatten, dass wir mal so schnell vorgeführt werden, traf heute anders rum ein“, bekannte Manager Andy Albert. Zum ersten Mal konnten er und seine Spieler sich nach dem Spiel per Liveticker von den anderen vier Begegnungen informieren, wozu diese zwei Punkte in der Tabelle reichen würden.
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