Stimmungsvolles Saisonfinale mit 3:1 Sieg

TTBL

Alle Beitragsbilder: Sportfoto Philipp Wohlfart: Er setzte den Schlusspunkt unter die Saison: Andre Bertelsmeier mit seinem 3:0 über Yokotani

Versöhnlicher Saisonabschluss vor erneut über 600 Zuschauern

Wir haben am Ende unseren Frieden mit einer komplizierten und nervenaufreibenden Saison 2025/26 gemacht und mit einem 3:1-Erfolg gegen Bad Homburg den letzten Tabellenplatz vermieden. Mit 14:30 Punkten schließen wir die Runde auf Rang 11 ab – denkbar knapp hinter Grenzau und Bad Homburg, die jeweils einen Sieg mehr verbuchen konnten.

An unserer Rückrunde lag es nicht: Mit fünf Siegen und sechs Niederlagen haben wir hier die Erwartungen erfüllt und uns in der reinen Rückrundentabelle auf Platz 7 vorgearbeitet.

Schon zu Beginn des letzten Saisonspiels in unserer heimischen ShakehandsArena war spürbar, dass wir als Team hochfokussiert waren. Wir kämpften um jeden Ballwechsel und feierten jeden Punkt ab – genau so entsteht der berühmte Funken, der dann auf die Ränge überspringt.

Die Fans waren zufrieden. Nach dem zweiten Heimsieg in Folge ein Stück zurück Richtung Festung ShakehandsArena

Hatte gut lachen: Dauergast bei unseren Heimspielen: Landtagsabgeordneter Steffen Vogel

Andre hätte diese Energie beinahe direkt in seinem ersten Einzel genutzt: Nach einem 1:2-Satzrückstand wehrte er gegen den Ungarn Csaba Andras vier Matchbälle ab und sicherte sich Satz vier. Im entscheidenden fünften Durchgang führte er bereits mit 7:4, doch der Bad  Homburger konterte und drehte das Spiel noch zu seinen Gunsten.

Holte den einzigen Punkt für Bad Homburg: Csaba Andras

Im zweiten Match des Tages stand Daniel Habesohn damit früh unter Druck. Gegen den leicht favorisierten Japaner Jo Yokotani zeigte er jedoch eine herausragende Leistung und ließ seinem Gegner nie eine Chance, ins Spiel zu finden. Mit einem souveränen 11:5, 11:3 und 11:7 glich er die Partie zur Pause aus.

  Daniel ließ Yokotani nicht den Hauch einer Chance

Jo Yokotani gewann in seinen beiden letzten Spielen für Bad Homburg keinen Satz

Nach der Pause traf Bastian Steger auf den 20-jährigen Kroaten Ivor Ban. Mit all seiner Erfahrung hatte er in den entscheidenden Momenten stets die richtige Antwort parat und setzte sich knapp aber nicht minder verdient durch (11:6, 2:11, 11:8, 11:9). Basti beendete damit die Runde mit sagenhaften 16:9 Spielen. Er landete unter allen ttbl-Spielern auf dem 12. Platz und damit vor einem Dimitrij Ovtcharov oder einem Patrick Franziska. Mit 45 Jahren ist das überragend. Es gibt gar nicht genug Hüte, die vor Basti gezogen werden müssten.

Hans Steger war sichtlich angetan von der Leistung seines Sohnes

Anschließend lag es an Andre, den entscheidenden Punkt zu holen – und er lieferte. Mit 11:8, 14:12 und 11:5 über Bad Homburgs Spitzenspieler Jo Yokotani sicherte er uns den 3:1-Gesamtsieg. Gleichzeitig verdarb Andre mit diesem Sieg Jo Yokotani und dem Chefcoach der Hessen Helmut Hampl den Abschied. Yokotani kehrt der Bundesliga den Rücken und Helmut Hampl geht  in den wohlverdienten Ruhestand.

Andre nach unserem letzten Ballwechsel der Saison 25/26: Siedepunkt zum 3:1 über Bad Homburg

Für unseren Headcoach Koji Itagaki war es hingegen ein gelungener Abschied nach zehn Jahren beim TSV, bevor er in der kommenden Saison eine neue Aufgabe in den USA bei Atlanta Blazers übernimmt.

Koj Itagaki verlässt nach 10 erfolgreichen Jahren Bad Königshofen und wird von Andy Albert verabschiedet.

Der 3:1-Erfolg hat eindrucksvoll gezeigt, wozu unsere Mannschaft fähig ist. Gleichzeitig macht dieses Spiel Lust auf die kommende Saison – unsere zehnte in Folge in der höchsten Spielklasse des deutschen Tischtennis.

Vorheriger Beitrag
Saisonabschluss – Letztes Spiel als Coach von Koji Itagaki

Related Posts

Es wurden keine Ergebnisse gefunden.