Beitragsbild Philipp Wohlfart: Daniel Habesohn wird in gewohnter Manier alles für seinen TSV geben, um das nächste Kapitel bei der „Mission Klassenerhalt“ zu schreiben.
Vorschau auf den 17. Spieltag der TTBL – Der Meister zu Gast in der shakehandsArena
„Weltklasse in Bad Königshofen – wir holen die Weltklasse nach Unterfranken“ – dieser Satz steht seit Jahren für unseren Weg und unsere Philosophie. Wir wollen Spitzentischtennis ins Grabfeld bringen und unseren Fans regelmäßig Duelle auf höchstem internationalen Niveau bieten. Am Sonntag wird dieser Anspruch einmal mehr Realität, wenn der amtierende Deutsche Meister TTF Liebherr Ochsenhausen in der shakehandsArena aufschlägt.
Mit Ochsenhausen reist der aktuelle Tabellenfünfte an, der nur vier Punkte Rückstand auf die Playoffplätze hat. Am Mittwoch unterlagen die Oberschwaben beim Tabellenzweiten in Bremen mit 1:3. Damit ist klar: Genau wie für uns zählt für sie jeder Punkt. Während wir im Abstiegskampf dringend Zähler sammeln müssen, ist ein Sieg bei uns für die „Oxen“ nahezu Pflicht, um den Anschluss nach oben nicht zu verlieren.
Angeführt wird Ochsenhausen voraussichtlich von ihrem Starspieler Shunsuke Togami. Der Japaner, Doppelweltmeister 2025 und aktuelle Nummer 19 der Weltrangliste, hat schon im Hinspiel den Unterschied gemacht, als er Filip Zeljko und Daniel Habesohn bezwang. Gerade gegen Dani war es allerdings enger als gedacht – im Entscheidungssatz lag Togami sogar mit 3:5 zurück, ehe einige glückliche Punkte das Spiel kippen ließen. Seine starke Bilanz von 12:3 zeigt dennoch seine Klasse. Die jüngste Niederlage gegen Mattias Falck beweist aber auch: Unschlagbar ist er nicht. Die beiden anderen Niederlagen resultieren in Vor- und Rückrunde gegen Darko Jorgic.
Shunsuke Togami in voller Aktion (Foto Philipp Wohlfart)
Personell müssen wir diesmal auf Winterneuzugang Xue Fei verzichten, der bei einem Turnier in China im Einsatz ist. Neben Togami wird vermutlich auch Daniels Landsmann Andreas Levenko zum Einsatz kommen, der in der Vorrunde das österreichische Duell für sich entschied. Fragezeichen gibt es bei den Gästen hinter dem Einsatz von Lizuka. Er kam in Bremen nicht zum Einsatz, war aber in der Halle. Chirita ist noch bei einem WTT-Turnier in Indien unterwegs und der Einsatz daher auch noch nicht endgültig gesichert, da davon abhängig wie weit er im Turnierverlauf kommt. Thiago Abiodun fällt nach einer Hüftoperation sicher aus. Vielleicht ergeben sich dadurch Chancen. Wenn ja gilt es diese zu nutzen.
Andreas Levenko im Vorrundenspiel nach seinem Erfolg über Daniel Habesohn (Foto Philipp Wohlfart)
Das Momentum scheint dabei auf unserer Seite zu liegen. Ochsenhausen hat vier Spiele in Folge verloren und kommt in der Rückrunde bislang nur auf 2:8 Punkte. Wir haben hier 6:4 Punkte an Land gezogen. Der Erfolg am Montagabend in Dortmund gegen die in absoluter Bestbesetzung angetretenen Borussen hat zusätzlich Selbstvertrauen gegeben – wir spüren, dass wir wieder voll im Rennen sind, mit derzeit zwei Punkten Vorsprung auf die beiden Abstiegsränge gefühlt sogar eine leichte Pole-Position haben. Trotzdem wissen wir, dass im Kampf um den Klassenerhalt noch einige Punkte fehlen und der Weg daher noch weit ist.
Zuhause, mit der Unterstützung der besten Fans der Liga, wollen wir alles reinwerfen und für die nächste Überraschung sorgen. Genau für solche Spiele steht unser Slogan – Weltklasse-Tischtennis live in Bad Königshofen. Seid mit dabei und unterstützt den einzigen bayerischen Herrenvertreter in der 1. Bundesliga!
Spielbeginn ist am Sonntag um 15:30 Uhr in der shakehandsArena Bad Königshofen. Karten gibt es noch an der Tageskasse, live und on demand ist die Partie wie gewohnt bei Dyn zu sehen.
17. Spieltag der TTBL im Überblick:
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TTC Schwalbe Bergneustadt – SV Werder Bremen (13.02., 19:00 Uhr)
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ASC Grünwettersbach – TTC RhönSprudel Fulda (14.02., 17:30 Uhr)
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Borussia Düsseldorf – 1. FC Saarbrücken (15.02., 13:00 Uhr)
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TSV Bad Königshofen – TTF Liebherr Ochsenhausen (15.02., 15:30 Uhr)
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Post SV Mühlhausen – TTC Zugbrücke Grenzau (15.02., 17:00 Uhr)
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TTC OE Bad Homburg – Borussia Dortmund (16.02., 19:00 Uhr)

