{"id":9557,"date":"2021-09-27T06:58:52","date_gmt":"2021-09-27T04:58:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=9557"},"modified":"2021-09-27T06:59:26","modified_gmt":"2021-09-27T04:59:26","slug":"9557","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=9557","title":{"rendered":"TSV II mit zwei Niederlagen zum Auftakt"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tischtennis Regionalliga S\u00fcd<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>TSV Bad K\u00f6nigshofen \u2013 TSV Windsbach 1:9<\/strong><br \/>\n<strong>TSV Bad K\u00f6nigshofen \u2013 TSV Gr\u00e4felfing 4:6<\/strong><\/p>\n<p><strong>Bad K\u00f6nigshofen (rd)<\/strong> Was f\u00fcr ein schr\u00e4ger Start in die zweite Regionalliga-Saison der 2. Mannschaft des TSV Bad K\u00f6nigshofen. Die erste war bekanntlich mit einem Mittelfeldplatz abgebrochen worden. In diese ging man erstmals anstelle von Sechser- mit\u00a0 Vierermannschaften, die sukzessive bis ganz unten eingef\u00fchrt werden sollen. Wenn ein wichtiger Spieler von sechs ausf\u00e4llt, ist das aber weniger schlimm als bei vier. Im konkreten Fall bedeutet das, dass Max Keller (17), der zusammen mit Maxi Dreher und Jakob Sch\u00e4fer im Tischtennis-Internat des BTTV in M\u00fcnchen lebt, wegen Problemen mit der Schulter schon ein halbes Jahr keinen Schl\u00e4ger mehr in die Hand nehmen konnte und schlimmstenfalls noch einmal so lange fehlen wird. F\u00fcr den relativ sicheren Punktelieferanten musste Maxi Dreher (15) von der 3. in die 2. Mannschaft aufr\u00fccken. Ihm geht nat\u00fcrlich noch die Konstanz im Verlauf der S\u00e4tze und des ganzen Spiels ab. Wobei schon Nuancen den entscheidenden Unterschied machen.<\/p>\n<p>So ein Koppel-Spieltag, das erste Spiel von 14 \u2013 17 Uhr, das zweite von 19 \u2013 22.10 Uhr, und das gleich zum Einstand, fordert nat\u00fcrlich ebenfalls den ganzen Mann. Unschwer ist an den Ergebnissen auszumachen, dass man das erste Match gegen den hohen Meisterschaftsfavoriten TSV Windsbach so oder so verloren, das zweite aber wahrscheinlich gewonnen h\u00e4tte. Ein Beispiel: Christoph Sch\u00fcller, ehemaliger Zweit-Bundesliga-Spieler beim TSV, studierte, arbeitete und heiratete in Prag, lebt jetzt mit seiner Frau in Wien. \u201eKlar musste ich einen Tag Urlaub nehmen\u201c, erkl\u00e4rt er, klagt aber nicht \u00fcber seine Einsatzzeiten. Bei der 1:9-Niederlage gegen den TSV Windsbach gewann er sogar gegen den argentinischen Nationalspieler Pablo Tabachnik, der zusammen mit Rodrigo Gilabert aus S\u00fcdamerika eingeflogen wurde, in vier S\u00e4tzen. Gegen Gilabert unterlag Sch\u00fcller im einzigen F\u00fcnfsatzmatch 2:3. Die zwei Argentinier im vorderen Paarkreuz und im Zweier-Doppel, an 3 den Tschechen Petr Husnik, der vor zwei Wochen noch Tomas Polansky (1. FC Saarbr\u00fccken TT) geschlagen hat. Und an 4 Yevgenij Christ, der jahrelang 2. und 3. Bundesliga spielte. Das war eine bis zwei Nummern zu gro\u00df. \u201eaber gut so, um rein zu kommen, das Gef\u00fchl f\u00fcr die Saison zu kriegen und auch mal Doppel zu spielen, seit zwei Jahren wieder mal.\u201c<\/p>\n<p>Aber nach 13 S\u00e4tzen gegen Windsbach (inkl. Doppel) mit h\u00f6chster physischer und psychischer Anstrengung musste Sch\u00fcller gegen die v\u00f6llig ausgeruhten Gr\u00e4felfinger im Doppel (mit Marcin Miscewski) \u00fcber eine Dreiviertelstunde \u00fcber vier S\u00e4tze gehen, um am Ende 3:1 (19:17 im vierten Satz) zu gewinnen. W\u00e4hrend am Nebentisch Akito Itagaki\/Maxi Dreher in derselben Minute 1:3 (13:15 im vierten Satz, \u201eda war mehr drin\u201c) verloren. Dann fertigte Akito Itagaki (16) den G\u00e4ste-Einser Maximilian Heeg 3:0 ab, \u201espielte ausgezeichnet\u201c, w\u00e4hrend Sch\u00fcller weitere Kr\u00e4fte lie\u00df beim 3:2-Sieg gegen Jonas Becker. Marcin Miscewski knackte Florian Schwalm zum 4:1-Zwischenstand, und ein Punkt aus f\u00fcnf Einzeln fehlte zum Unentschieden, zwei zum Sieg.<\/p>\n<p>An dem einen war Maxi Dreher (15) zum Greifen nahe dran, unterlag aber 10:12\/15:13\/13:11\/6:11\/9:11. Tribut der Jugend: Zusammen sechs vergebene Satzb\u00e4lle im ersten und zweiten Satz. Selbst im f\u00fcnften Satz f\u00fchrte er bis kurz vor Schluss. Und weil es am Tisch 1 so z\u00fcgig voran gegangen war, wurde Christoph Sch\u00fcller etwa drei Minuten nach seinem ersten Einzel zu seinem 24. bis 28. Satz an diesem Tag gegen Heeg an den Tisch gerufen. Gewiss spielte er noch ein bisschen auf Zeit. Aber das war mehr ein Rumdrucksen als die Sportart-spezifischen \u00dcbungen seines entspannt wirkenden Gegners. Und schon lag der \u201eSch\u00fclli\u201c 0:2 hinten, \u00fcberwand dann aber noch sich und seinen Gegner (11:9\/11:2) zum Satzausgleich und musste sich doch, in seinem 28. Satz nachts um zehn 4:11beugen, ein v\u00f6llig ausgepowerter Amateurspieler. \u201eIch habe gek\u00e4mpft und gegeben was ich hatte. Es reichte halt nicht.\u201c<\/p>\n<p>Womit es nur noch 4:3 stand. \u201eDann war irgendwie die Luft raus\u201c, bemerkte Sch\u00fcller. Die n\u00e4chsten drei Matches von Itagaki, Miszewski und Dreher (je 0:3) gingen weg wie warme Semmeln. \u201eEs war f\u00fcr uns schon ein Schock, dass Max Keller ausf\u00e4llt. Er war auch im Doppel mit Akito eingespielt.\u201c Wie soll\u00b4s weitergehen in der Liga? \u201eEs gibt noch zwei, drei Mannschaften, gegen die hoffen wir zu gewinnen und sie hinter uns zu lassen. Zwei steigen ja direkt ab, einer muss in die Relegation.\u201c Sagte Christoph Sch\u00fcller, \u00fcbernachtete in Kleinbardorf, ging dort am Sonntag zur Wahl und danach ab ins Auto zur\u00fcck nach Wien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tischtennis Regionalliga S\u00fcd TSV Bad K\u00f6nigshofen \u2013 TSV Windsbach 1:9 TSV Bad K\u00f6nigshofen \u2013 TSV Gr\u00e4felfing 4:6 Bad K\u00f6nigshofen (rd) Was f\u00fcr ein schr\u00e4ger Start in die zweite Regionalliga-Saison der 2. Mannschaft des TSV Bad K\u00f6nigshofen. Die erste war bekanntlich mit einem Mittelfeldplatz abgebrochen worden. 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