{"id":8885,"date":"2020-10-23T06:38:13","date_gmt":"2020-10-23T04:38:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=8885"},"modified":"2020-10-23T06:38:13","modified_gmt":"2020-10-23T04:38:13","slug":"tsv-ii-mit-zwei-siegen-an-einem-tag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=8885","title":{"rendered":"TSV II mit zwei Siegen an einem Tag"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tischtennis Regionalliga S\u00fcd<\/strong><\/span><br \/>\n<strong>Bad K\u00f6nigshofen (rd)<\/strong><\/p>\n<p><strong>TSV Zella-Mehlis \u2013 TSV Bad K\u00f6nigshofen II 2:10<\/strong><\/p>\n<p>Der vergangene Samstag hatte es in sich f\u00fcr die zweite Vertretung des TSV Bad K\u00f6nigshofen, Neuling in der Regionalliga S\u00fcd: Zwei Spiele an einem Tag, in Th\u00fcringen und in Oberfranken. Man k\u00f6nnte es Derby nennen, fr\u00e4nkisch-th\u00fcringisches, das unterhalb von Oberhof ausgetragen wurde, beim Schlusslicht, ebenfalls Aufsteiger. Es sollte nicht nur gewonnen werden, um aus dem Tabellenkeller raus zu kommen, sondern auch m\u00f6glichst schnell gehen. Dann rein ins Auto und 150 Kilometer s\u00fcdlich zum unter-oberfr\u00e4nkischen Derby nach Effeltrich, wo die Trauben schon viel h\u00f6her h\u00e4ngen w\u00fcrden gegen den Tabellenzweiten. Aber den Fokus nicht dorthin, sondern immer nur auf den einen Ballwechsel richten, schien das gr\u00f6\u00dfte Problem ab dem ersten Ballwechsel um 13 Uhr in Zella-Mehlis.\u00a0 Letzter war um 23 Uhr in Effeltrich: Das in der vierth\u00f6chsten Spielklasse in Deutschland.<\/p>\n<p>Der Auftrag oben im Th\u00fcringer Wald war in zweidreiviertel Stunden erledigt, deutlich und verdient mit 10:2 gewonnen. Nat\u00fcrlich hatten alle Spieler Punktbeitr\u00e4ge geliefert. Nur als Christoph Sch\u00fcller sein erstes Spiel gegen den Einser Nestor Wasylkowski 0:3 verloren hatte, musste man einen hei\u00dfen Fight bef\u00fcrchten. R\u00fcckstand zum Auftakt, ging schon gut los! Doch es sollte sich zeigen, dass dieser Wasylkowski der mit Abstand st\u00e4rkste Spieler bei den Gastgebern war und danach auch noch Richard Vyborny schlug. Alle anderen Partien waren mehr oder weniger leicht l\u00f6sbar. Die G\u00e4ste zogen unaufhaltsam \u00fcber 5:1, 5:2 und dann zum 10:2 davon. Nur zwischendurch, im zehnten Spiel, zeigte der aus Schmalkalden stammende, in Bad K\u00f6nigshofen trainierende und f\u00fcr Zella-Mehlis spielende Alexander Krebs (16) seinem ehemaligen Teamkollegen von der U15-Deutschen-Meistermannschaft Akito Itagaki die Z\u00e4hne bis in den f\u00fcnften Satz hinein.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Punkte f\u00fcr Bad K\u00f6nigshofen:<\/span> Vyborny 1, Sch\u00fcller 1, Itagaki 2, Miszewski 2, Keller 2, Stumpf 2<\/p>\n<p><strong>DJK SpVgg Effeltrich \u2013 TSV Bad K\u00f6nigshofen 5:7<\/strong><\/p>\n<p>Drei Stunden sp\u00e4ter war erster Aufschlag bei der Mannschaft des ehemaligen K\u00f6nigsh\u00f6fer Jugendtrainer Marius Zaus, Absteiger aus der 3. Bundesliga. Es folgten geschlagene vier Stunden Kampf auf der Rasierklinge, in dem es nur zwei Mal einen Vorsprung von zwei Punkten gab: Beim 2:0 f\u00fcr die Gastgeber und beim finalen 7:5 f\u00fcr die G\u00e4ste. Weitere Belege f\u00fcr die Dramatik dieses Samstagabends: Es gingen zwar \u201enur\u201c vier der zw\u00f6lf Spiele \u00fcber f\u00fcnf S\u00e4tze. Sie endeten 2:2 unentschieden. Aber acht S\u00e4tze wurden erst in der Verl\u00e4ngerung, von 12:10 bis 15:13, entschieden. Weitere sieben S\u00e4tze endeten 11:9.<\/p>\n<p>Mit dem im Sommer neu verpflichteten Slowaken Martin Guman stand bei der DJK ein alter Bekannter im Team. Er spielte zusammen mit Kilian Ort und Christoph Sch\u00fcller einst in der dritten und vierten Liga f\u00fcr den TSV Bad K\u00f6nigshofen und wechselte dann den Stab mit Richard Vyborny f\u00fcr die zweite. Am Samstag hielt er den \u201eVybo\u201c mit 3:1 nieder, brachte sein Team mit 2:0 in Front, weil nebenan der DJK-Einser Marios Yiangou gegen Sch\u00fcller ebenfalls mit 3:1 die Oberhand behielt. Den Anschlusstreffer erzielte Akito Itagaki (15) gegen seinen\u00a0 ehemaligen Trainer und Sparringspartner Marius Zaus (24) mit 12:10 im f\u00fcnften Satz. F\u00fcr den Ausgleich sorgte der nicht ganz gesund angetretene Kapit\u00e4n Marcin Miszewski gegen Stefan Plattner \u2013 13:11 im vierten Satz. Keine Chance dann f\u00fcr Johannes Stumpf gegen Szilard Cs\u00f6lle, aber Chance zum n\u00e4chsten Ausgleich genutzt von Max Keller gegen Mill.<\/p>\n<p>N\u00e4chster R\u00fcckstand nach Vybornys 2:3 gegen Yiangou, doch Sch\u00fcller meldete den TSV gegen seinen ehemaligen Teamkollegen Guman zur\u00fcck \u2013 4:4. Und gleich die n\u00e4chste F\u00fchrung f\u00fcr die Oberfranken, weil Miszewski seinen 15. Satz an diesem Tag gegen Marius Zaus mit 13:15 im f\u00fcnften verlor. Es stand 4:5, und die drei Youngster hatten es in der Hand, ob der TSV mit zwei oder einem oder keinem Punkt die Heimreise kurz vor Mitternacht antreten konnte. Sie trieben es mit der Spannung, von der es bis dahin genug gegeben hatte, nicht ganz auf die Spitze. Akito Itagaki (3:1 gegen Plattner) und Max Keller (3:1 gegen Cs\u00f6lle) brauchten vier, Johannes Stumpf gegen Mill sogar nur drei S\u00e4tze. Dann ging es gl\u00fcckstrunken rein in den TSV-Kleinbus und hinaus in die Nacht.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Punkte f\u00fcr Bad K\u00f6nigshofen:<\/span> Sch\u00fcller 1, Miszewski 1, Itagaki 2, Keller 2, Stumpf 1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tischtennis Regionalliga S\u00fcd Bad K\u00f6nigshofen (rd) TSV Zella-Mehlis \u2013 TSV Bad K\u00f6nigshofen II 2:10 Der vergangene Samstag hatte es in sich f\u00fcr die zweite Vertretung des TSV Bad K\u00f6nigshofen, Neuling in der Regionalliga S\u00fcd: Zwei Spiele an einem Tag, in Th\u00fcringen und in Oberfranken. 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