{"id":8325,"date":"2019-09-26T11:50:08","date_gmt":"2019-09-26T09:50:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=8325"},"modified":"2019-09-26T11:50:08","modified_gmt":"2019-09-26T09:50:08","slug":"tsv-ii-mit-gutem-mix-und-guten-gefuehlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=8325","title":{"rendered":"TSV II mit gutem Mix und guten Gef\u00fchlen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Christoph Sch\u00fcller &amp; Co wollen in der Oberliga Bayern wieder vorne mitspielen<\/strong><\/p>\n<p>Wie sieht es aus mit dem Unterbau der Tischtennis-Bundesliga-Mannschaft des TSV Bad K\u00f6nigshofen? Was die Nachwuchsarbeit betrifft, ist sie \u00fcberragend in Unterfranken und Spitze in Bayern. Bis in die bundesdeutsche Spitze hat es bei den M\u00e4dchen Koharu Itagaki gebracht, Nummer 2 ihres Jahrgangs. Und die U15-Jungen wurden Ende der vergangenen Saison deutscher Mannschaftsmeister im Finale gegen Borussia D\u00fcsseldorf. Den Stamm der zweiten M\u00e4nner-Mannschaft bildeten bis vor etwas mehr als einem Jahr noch drei jugendliche Eigengew\u00e4chse: Lukas Schwarz, Leon Sick und Tizian Bauer, die sich in der Trainingsgruppe von Bundesliga-Trainer Koji Itagaki bereits die Oberliga-Tauglichkeit erworben hatten \u2013 Produkte der Nachwuchsarbeit, Hoffnungstr\u00e4ger f\u00fcr die Zukunft.<\/p>\n<p><strong>Fragile Jugendarbeit<\/strong><\/p>\n<p>Dann zeigte sich, wie fragil und m\u00fchsam noch so aufw\u00e4ndige Nachwuchsarbeit sein kann, als dieses Trio zu zerbr\u00f6seln begann. Erst musste Tizian Bauer aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden seine Leidenschaft Tischtennis aufgeben. Schwarz und Sick spielten eine erfolgreiche erste Oberliga-S\u00fcd-Saison, wurden Dritter. Als sie das Abitur in der Tasche hatten und ein Studium aufnahmen, waren sie f\u00fcr den TSV verloren.<\/p>\n<p>F\u00fcr Leon Sick (7:5-Bilanz) hat TSV-Manager Andy Albert in der N\u00e4he seines Studienorts einen Bayernligisten gefunden. Dem TSV steht er nur noch bei den Bundesliga-Heimspielen als Live-Kommentator f\u00fcr den Livestream-Internet-Sender sportdeutschland.tv zur Verf\u00fcgung. Lukas Schwarz legte den Schl\u00e4ger ganz in den Schrank. Der junge \u00c4gypter Mahmoud Helmy (10:2) kam bei einem Drittligisten unter. Der Neubeginn wurde zum Gl\u00fcck schon vor sieben Jahren eingeleitet.<\/p>\n<p><strong>Sch\u00fcller bleibt im Boot<\/strong><\/p>\n<p>Was unter anderem zur Folge hatte und hat, dass 13- und 14-J\u00e4hrige bereits ins kalte Wasser geworfen wurden und werden und sich frei schwimmen: Akito Itagaki (9:3) regelm\u00e4\u00dfig, Max Keller ein paar Mal. Vom Kader der ersten Oberliga-Bayern-Saison sind neben diesem U14-Duo, das ja zusammen mit Alexander Krebs und Konrad Haase deutscher U15-Mannschaftsmeister wurde, noch Christoph Sch\u00fcller (13:3) und Marcin Miszewski (14:2) im Boot. Der Kleinbardorfer Sch\u00fcller, ein ganz treuer TSV\u00b4ler, lebt und arbeitet in Prag, vers\u00e4umte aber kein Spiel. Miszewski ist l\u00e4ngst eingeb\u00fcrgerter Bad K\u00f6nigsh\u00f6fer und Mannschaftskapit\u00e4n.<\/p>\n<p>Andy Albert musste also reagieren, nutzte die Verbindungen innerhalb seines weltweiten Netzwerks und verpflichtete den erfahrenen Slowaken Martin Jaslovsky von der DJK SpVgg Effeltrich (3. Liga) f\u00fcr einen Gro\u00dfteil der Spiele, bei Bedarf und je nach M\u00f6glichkeit. Alberts Wunsch nach Koppelspieltagen, um ihn \u00f6fter im Team zu haben, wurde vom Verband nur in einem Fall entsprochen.<\/p>\n<p><strong>Zug\u00e4nge aus Japan und \u00c4gypten<\/strong><\/p>\n<p>Und dann hat Albert die Zusage eines Quartetts, von dem stets nur einer spielen darf, weil sie alle Nicht-EU-Ausl\u00e4nder sind. Tatsuya Murakami, Tsubasa Moriya und Mitsuhiko Sato geh\u00f6ren zum Shakehands-Club des TSV-Kooperationspartners Akihiko Kotani. Der 16-j\u00e4hrige \u00c4gypter Omar Allam kommt aus Alexandria und strebt in der Trainingsgruppe von Koji Itagaki vergleichbare Fortschritte an wie im vergangenen Jahr sein Landsmann Mahmoud Helmy, der ihn hierher empfohlen hat. Auch eine Folge des guten Rufs, den Itagaki auch in \u00c4gypten genie\u00dft. Filip Zeljko vom Quartett des TTBL-Teams wird zwar in der Meldeliste an Position 1 gef\u00fchrt. Ein Einsatz ist normalerweise aber nicht geplant.<\/p>\n<p><strong>Albert: \u201eWollen vorne mitspielen\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Andy Albert geht davon aus, dass die Stamm-Mannschaft von Christoph Sch\u00fcller, Martin Jaslovsky, Marcin Miszewski, Akito Itagaki, der junge Japaner z\u00e4hlt von der Spielberechtigung her nicht als Nicht-EU-Ausl\u00e4nder, Omar Allam und Max Keller gebildet wird. Wenn Allam ausf\u00e4llt bzw. international unterwegs ist, soll ein Japaner kommen. Alternative Nachr\u00fccker w\u00e4ren Maxi Dreher, Jakob Sch\u00e4fer und Alexander Krebs. \u201eEs ist eine gute Mischung mit drei erfahrenen und drei jungen Spielern. Die Mannschaft sollte eigentlich so stark sein, dass sie wieder vorne mitspielen kann und das wollen wir auch\u201c, zeigt sich Andy Albert zuversichtlich. \u201eEtwashausen, Kist unser Auftaktgegner und Aufsteiger Fortuna Passau II\u201c erwartet er als st\u00e4rkste Gegner in der Oberliga S\u00fcd. Das Unterfranken-Derby gegen Kist beginnt an diesem Samstag, 28. September, 15 Uhr, in der Bad K\u00f6nigsh\u00f6fer Shakehands-Arena, am Sonntag spielt die TSV-Reserve in Starnberg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Christoph Sch\u00fcller &amp; Co wollen in der Oberliga Bayern wieder vorne mitspielen Wie sieht es aus mit dem Unterbau der Tischtennis-Bundesliga-Mannschaft des TSV Bad K\u00f6nigshofen? Was die Nachwuchsarbeit betrifft, ist sie \u00fcberragend in Unterfranken und Spitze in Bayern. 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