{"id":15189,"date":"2026-07-19T21:20:27","date_gmt":"2026-07-19T19:20:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=15189"},"modified":"2026-07-19T21:41:27","modified_gmt":"2026-07-19T19:41:27","slug":"2-bronzemedaillen-bei-jugend-europameisterschaften-fuer-den-tsv","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=15189","title":{"rendered":"2 Bronzemedaillen bei Jugend-Europameisterschaften f\u00fcr den TSV"},"content":{"rendered":"<p>Beitragsbild: ETTU\/Flickr<\/p>\n<p><b>Starke K\u00f6nigsh\u00f6fer Bilanz bei den Jugend-Europameisterschaften<\/b><\/p>\n<p>Bei den Jugend-Europameisterschaften f\u00fcr Mannschaft, Einzel, Doppel und Mixed im portugiesischen Gondomar standen gleich zwei Akteure mit K\u00f6nigsh\u00f6fer Bezug im Mittelpunkt. F\u00fcr Deutschland ging Koharu Itagaki in der U19 an den Start und <strong>bestritt dabei offiziell ihr letztes Turnier im Trikot des TSV Bad K\u00f6nigshofen<\/strong>. In der U15 vertrat der in Bad K\u00f6nigshofen lebende Volodymyr \u201eVova\u201c Nevizhyn die Ukraine.<\/p>\n<p><b>Koharu Itagaki \u00fcberzeugt in ihrem ersten U19-Jahr<\/b><\/p>\n<p>Nachdem Koharu im vergangenen Jahr in der U15 nahezu alles gewonnen hatte \u2013 gekr\u00f6nt vom Weltmeistertitel \u2013, stellte sie sich nun als erst 16-J\u00e4hrige der deutlich \u00e4lteren Konkurrenz in der U19 und spielte ein herausragendes Turnier.<\/p>\n<p><b>Mannschaft: Bronze f\u00fcr Deutschland<\/b><\/p>\n<p>Im Mannschaftswettbewerb f\u00fchrte Koharu das deutsche Team als Nummer eins bis ins Halbfinale. Auf dem Weg dorthin blieb sie bei den Erfolgen gegen Kroatien (3:1) und Bulgarien (3:0) ohne Satzverlust. Erst im Halbfinale war gegen die topgesetzten Franz\u00f6sinnen Endstation. Deutschland unterlag mit 0:3, wobei Koharu gegen Europas Nummer <strong>eins Nina Guo Zheng<\/strong> in drei S\u00e4tzen verlor. Die Bronzemedaille war dennoch ein gro\u00dfer Erfolg f\u00fcr Team Deutschland um die erst sechszehnj\u00e4hrige Koharu.<\/p>\n<p><b>Doppel: Viertelfinale nach starkem Turnier<\/b><\/p>\n<p>Gemeinsam mit Lisa Wang erreichte Koharu das Viertelfinale. Nach einem hart umk\u00e4mpften 3:2-Auftaktsieg gegen ein ungarisches Doppel folgten \u00fcberzeugende Erfolge gegen Molnarova\/Vanisova (Slowakei) und Holda\/Davidov (Polen\/Israel). Im Viertelfinale warteten <strong>erneut Nina Guo Zheng<\/strong> und ihre Partnerin Hochart, die sich schlie\u00dflich in drei S\u00e4tzen durchsetzten.<\/p>\n<p><b>Einzel: Dramatisches Achtelfinale gegen die sp\u00e4tere Europameisterin<\/b><\/p>\n<p>Auch im Einzel meinte es die Auslosung nicht gut mit Koharu. Nach souver\u00e4nen Siegen gegen die Schwedin Clara Kellermann (4:0) und die Litauerin Lukrecija (4:1) traf sie bereits im <strong>Achtelfinale erneut auf Nina Guo Zheng<\/strong>.<\/p>\n<p>Die Partie entwickelte sich zu einem der spektakul\u00e4rsten Spiele des gesamten Turniers. Nach zwei klar verlorenen S\u00e4tzen k\u00e4mpfte sich Koharu eindrucksvoll zur\u00fcck, gewann die folgenden beiden Durchg\u00e4nge deutlich und wehrte sp\u00e4ter im sechsten Satz insgesamt sechs Matchb\u00e4lle ab und glich zum 3:3 in S\u00e4tzen aus. Im entscheidenden siebten Satz f\u00fchrte sie zwischenzeitlich 4:1, glich einen 8:10-R\u00fcckstand nochmals aus und musste sich schlie\u00dflich erst mit 10:12 geschlagen geben.<\/p>\n<p>R\u00fcckblickend war dies das einzige Match des gesamten Turniers, in dem die sp\u00e4tere Europameisterin ernsthaft ins Wanken geriet. Viertelfinale, Halbfinale und Finale gewann Guo Zheng anschlie\u00dfend deutlich.<\/p>\n<p><b>Mixed: Achtelfinale erreicht<\/b><\/p>\n<p>Im Mixed trat Koharu gemeinsam mit dem Polen Mateusz Zyworonek an. Nach Siegen gegen Paarungen aus Ungarn und England erreichten beide das Achtelfinale eines 128er-Feldes. Dort unterlagen sie dem russischen Duo Samokhin\/Bokova mit 1:3.<\/p>\n<p><b>Volodymyr Nevizhyn gewinnt Bronze im Einzel<\/b><\/p>\n<p>Auch Volodymyr \u201eVova\u201c Nevizhyn zeigte in der U15 ein \u00fcberragendes Turnier. Der in Bad K\u00f6nigshofen lebende Ukrainer, der bereits f\u00fcr die zweite Mannschaft des TSV in der Regionalliga spielt und k\u00fcnftig auch eine Bundesligalizenz erh\u00e4lt, startete in Einzel, Doppel und Mixed.<\/p>\n<p><b>Doppel: Achtelfinale nach starker Aufholjagd<\/b><\/p>\n<p>Mit seinem bulgarischen Partner Miroslav Schmidt erreichte Vova das Achtelfinale. Nach Erfolgen gegen die Slowenen Glavic\/Malic sowie Johnston\/Escudier aus Frankreich wartete dort die \u00f6sterreichisch-spanische Paarung Fegerl\/Mayorov.<\/p>\n<p>Nach einer 2:0-Satzf\u00fchrung schien der Viertelfinaleinzug bereits greifbar, doch im vierten Satz vergaben Vova und Schmidt mehrere M\u00f6glichkeiten zum entscheidenden Sieg und unterlagen schlie\u00dflich noch mit 2:3.<\/p>\n<p><b>Mixed: Unter den besten 16<\/b><\/p>\n<p>Auch im Mixed spielte sich Vova gemeinsam mit seiner Landsfrau Veronika Pryshchepa bis ins Achtelfinale vor. Nach Siegen gegen d\u00e4nische, schwedische sowie spanisch-\u00f6sterreichische Paarungen war dort gegen die Franzosen Sandona\/Rochut Endstation.<\/p>\n<p><b>Einzel: Bronze nach beeindruckendem Turnier<\/b><\/p>\n<p>Seine st\u00e4rkste Leistung zeigte Vova im Einzel. Nach einem Freilos gewann er zun\u00e4chst klar mit 4:0 gegen den Luxemburger Spyros Sarigiannidis. Anschlie\u00dfend setzte er sich sowohl gegen den Finnen Koivum\u00e4ki als auch gegen den Spanier Malov jeweils mit 4:2 durch und zog damit ins Viertelfinale ein.<\/p>\n<p>Dort lie\u00df der 18. der U15-Europarangliste dem portugiesischen Lokalmatador Rodrigo Andrade beim 4:0-Erfolg keine Chance und sicherte sich damit bereits die Bronzemedaille, da es kein Spiel um Platz drei gibt.<\/p>\n<p>Im Halbfinale fehlte nur wenig zur Sensation. Gegen den Schweden Emil Ellermann, die Nummer neun der europ\u00e4ischen Rangliste, f\u00fchrte Vova nach S\u00e4tzen bereits mit 3:1. Am Ende setzte sich jedoch die gr\u00f6\u00dfere Erfahrung seines Gegners durch, sodass Vova noch mit 3:4 unterlag.<\/p>\n<p>Die Bronzemedaille bedeutet dennoch den bislang gr\u00f6\u00dften internationalen Erfolg seiner Karriere und wird ihm zugleich einen deutlichen Sprung in der europ\u00e4ischen Rangliste einbringen. Vor allem aber hat er eindrucksvoll bewiesen, dass er bereits heute zur absoluten europ\u00e4ischen Spitze seiner Altersklasse geh\u00f6rt.<\/p>\n<p><b>K\u00f6nigsh\u00f6fer Trainingsarbeit tr\u00e4gt Fr\u00fcchte<\/b><\/p>\n<p>Aus Sicht des TSV Bad K\u00f6nigshofen unterstreichen die Ergebnisse einmal mehr die hervorragende Nachwuchsarbeit und die optimalen Trainingsbedingungen vor Ort. Die eigene Trainingshalle, die nahezu rund um die Uhr genutzt werden kann, bietet ideale Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung junger Talente.<\/p>\n<p>Die Erfolge sprechen f\u00fcr sich: Koharu Itagaki wurde im vergangenen Jahr unter dem Dach des TSV Europa- und Weltmeisterin der U15 und erreichte nun bereits in ihrem ersten U19-Jahr das Halbfinale mit der Mannschaft sowie das Achtelfinale im Einzel gegen die sp\u00e4tere Europameisterin. Volodymyr Nevizhyn gewann bei den U15-Europameisterschaften die Bronzemedaille im Einzel und etablierte sich endg\u00fcltig in der europ\u00e4ischen Spitze seiner Altersklasse.<\/p>\n<p>Hinzu kommt mit Andr\u00e9 Bertelsmeier ein weiterer aktueller U21-Europameister in den Reihen des TSV Bad K\u00f6nigshofen. Auch wenn Andre am Bundesst\u00fctzpunkt in D\u00fcsseldorf trainiert und nicht in Bad K\u00f6nigshofen, unterstreicht sein Titelgewinn die au\u00dfergew\u00f6hnliche sportliche Qualit\u00e4t, die der TSV inzwischen in seinen Reihen vereint.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Beitragsbild: ETTU\/Flickr Starke K\u00f6nigsh\u00f6fer Bilanz bei den Jugend-Europameisterschaften Bei den Jugend-Europameisterschaften f\u00fcr Mannschaft, Einzel, Doppel und Mixed im portugiesischen Gondomar standen gleich zwei Akteure mit K\u00f6nigsh\u00f6fer Bezug im Mittelpunkt. F\u00fcr Deutschland ging Koharu Itagaki in der U19 an den Start und bestritt dabei offiziell ihr letztes Turnier im Trikot des TSV Bad K\u00f6nigshofen. In der&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":15193,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[28],"tags":[],"class_list":["post-15189","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ttbl"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15189","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=15189"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15189\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15192,"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/15189\/revisions\/15192"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/15193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=15189"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=15189"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=15189"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}