{"id":11481,"date":"2024-12-12T14:27:48","date_gmt":"2024-12-12T13:27:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11481"},"modified":"2024-12-12T15:04:05","modified_gmt":"2024-12-12T14:04:05","slug":"die-magische-nacht-des-martin-allegro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11481","title":{"rendered":"Die magische Nacht des Martin Allegro"},"content":{"rendered":"<p style=\"font-weight: 400; text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Die magische Nacht des Martin Allegro<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Als der TSV Bad K\u00f6nigshofen zum Ausw\u00e4rtsspiel bei Werder Bremen antrat, waren selbst Daueroptimisten im TSV-Lager maximal \u201everhalten euphorisch\u201c\u2013 umso mehr, als klar wurde, dass der TSV erstmals in dieser Saison auf seinen Leitwolf Bastian Steger verzichten musste. Der gebrochene kleine Finger, den sich Steger im Training bei einem Vorhand-Topspin zugezogen hatte, zwang ihn zur Pause. Doch auch ohne den Kapit\u00e4n zeigte der TSV eine starke Leistung und bewies einmal mehr seine Mannschaftsst\u00e4rke. Steger und auch Kilian Ort sa\u00dfen zwar auf der Bank und unterst\u00fctzten das Team aus dem Coaching-Bereich, doch die Rolle der F\u00fchrungsspieler \u00fcbernahmen an diesem Abend die anderen.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Headcoach Koji Itagaki setzte so ohne die Qual einer Wahl auf das Trio Filip Zeljko, Jin Ueda und Martin Allegro, pokerte bei der Reihenfolge der Aufstellung und hatte dabei ein goldenes H\u00e4ndchen<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Jin Ueda gl\u00e4nzt zum Auftakt<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Jin Ueda, der f\u00fcr den verletzten Steger in die Startaufstellung rutschte, zeigte gleich im ersten Einzel, dass er bereit war, Verantwortung zu \u00fcbernehmen. Im Duell mit dem ehemaligen Vize-Weltmeister im Einzel von 2019 und Doppel-Weltmeister von 2022 Mattias Falck brachte Ueda das gesamte Potenzial seiner \u00fcberlegten, cleveren Spielweise zur Geltung. Er setzte den Schweden vom ersten Moment an unter Druck und spielte Falck in den ersten beiden S\u00e4tzen mit 11:2 und 11:7 regelrecht an die Wand. Auch nach dem dritten Satz, als Ueda drei Matchb\u00e4lle ungenutzt lie\u00df und mit 11:13 unterlag, zeigte er keine Nerven. Er holte sich den vierten Satz mit 13:11 und sorgte so f\u00fcr das 1:0 f\u00fcr den TSV.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Filip Zeljko muss sich geschlagen geben<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Im zweiten Einzel konnte Filip Zeljko gegen Kirill Gerassimenko leider nicht an die starke Leistung von Ueda ankn\u00fcpfen. Zeljko fand kein Mittel gegen die Aufschl\u00e4ge und die Sicherheit des Kasachen bei den l\u00e4ngeren Rallys. Gerassimenko entschied die Partie klar f\u00fcr sich, was den Spielstand auf 1:1 ausglich.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Martin Allegro in der Schl\u00fcsselrolle<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Nun war Martin Allegro gefragt \u2013 ein Spieler, der in dieser Saison bislang nur ein Einzel bestritten hatte und mehr als Doppelspezialist gilt. Doch in Bremen zeigte Allegro eine herausragende Leistung. Er traf auf Andrei Putuntic, der bis zu diesem Zeitpunkt ungeschlagen war (3:0 Bilanz). Doch Allegro begann die Partie furios. Mit einem blitzschnellen 17:3 satz\u00fcbergreifend (11:3, 6:0) spielte er wie entfesselt auf und sicherte sich die beiden ersten S\u00e4tze souver\u00e4n. Der Bremer k\u00e4mpfte sich zwar zur\u00fcck und gewann schlie\u00dflich Satz drei und vier klar. Im f\u00fcnften Satz fand Allegro dann wieder zu seinem druckvollen Angriffsspiel und zog schnell auf 6:1 davon. Diesen Vorsprung lie\u00df er sich nicht mehr nehmen und gewann mit 11:7 \u2013 2:1 f\u00fcr den TSV.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Filip Zeljko k\u00e4mpft, aber verliert<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Filip Zeljko, wie immer hoch motiviert und voller Kampfgeist, gab auch gegen Mattias Falck alles. Er spielte f\u00fcnf S\u00e4tze lang sein gewohnt emotionales, hochintensives und mutiges Tischtennis, doch am Ende blieb dem kroatischen speedking der Erfolg verwehrt. Der Entscheidungssatz ging mit 11:5 an den Vizeweltmeister von 2019 Mattias Falck, was den Spielstand erneut ausglich \u2013 2:2.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Entscheidung im Doppel: Ueda\/Allegro machen den Sieg klar<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Das Schlussdoppel musste die Entscheidung bringen, und hier wuchsen Ueda und Allegro \u00fcber sich hinaus. Nach dem 0:1 lagen sie auch im zweiten Satz bereits mit 1:5 im Hintertreffen um dann eine Serie zu starten. Mit 11:7 sicherten sie sich Satz 2. Den dritten Satz holten sie sich mit dem 4. Satzball knapp mit 11:9. Damit zogen sie den Bremern endg\u00fcltig den Zahn. Der vierte Satz war dann mit 11:6 absolut souver\u00e4n und gef\u00fchlt nur noch Formsache, der 3:2-Sieg f\u00fcr den TSV Bad K\u00f6nigshofen war besiegelt.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Teamleistung und der besondere Abend von Martin Allegro<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Es war sicherlich eine geschlossene Teamleistung, aber der besondere Held des Abends war ohne Zweifel Martin Allegro, der in seiner Rolle als Ersatz f\u00fcr Steger brillierte. Mit seiner Nervenst\u00e4rke und seinem Siegeswillen sicherte er dem TSV einen wichtigen Erfolg und zementierte erst einmal den TSV in der oberen Tabellenh\u00e4lfte.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Eine beeindruckende Statistik<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">Ein interessanter Aspekt am Rande: Mit dem Sieg gegen Werder Bremen hat der TSV Bad K\u00f6nigshofen nun auch das letzte der vier Pokal-Final-Four-Teams dieser Saison in der Vorrunde besiegt. Unter dem Strich stellt dies allerdings nur einen schwachen Trost f\u00fcr das unerwartete Ausscheiden gegen Bad Homburg im Viertelfinale dar.<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Mattias Falck \u2013 Jin Ueda 1:3<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(2:11\/7:11\/13:11\/11:13)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Kirill Gerassimenko \u2013 Filip Zeljko 3:0<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(11:6\/11:8\/11:7)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Andrei Putuntica \u2013 Martin Allegro 2:3<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(3:11\/6:11\/11:7\/11:8\/7:11)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Falck \u2013 Zeljko 3:2<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(11:3\/9:11\/9:11\/11:8\/11:5)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><strong>Putuntica\/Gerassimenko \u2013 Ueda\/Allegro 1:3<\/strong><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">(12:10\/7:11\/9:11\/6:11)<\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die magische Nacht des Martin Allegro Als der TSV Bad K\u00f6nigshofen zum Ausw\u00e4rtsspiel bei Werder Bremen antrat, waren selbst Daueroptimisten im TSV-Lager maximal \u201everhalten euphorisch\u201c\u2013 umso mehr, als klar wurde, dass der TSV erstmals in dieser Saison auf seinen Leitwolf Bastian Steger verzichten musste. 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