{"id":11310,"date":"2024-12-03T13:56:59","date_gmt":"2024-12-03T12:56:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11310"},"modified":"2024-12-03T13:56:59","modified_gmt":"2024-12-03T12:56:59","slug":"zurueck-in-der-erfolgsspur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11310","title":{"rendered":"Zur\u00fcck in der Erfolgsspur"},"content":{"rendered":"<p><em><strong>Bad K\u00f6nigshofen meldet sich eindrucksvoll zur\u00fcck<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Mit einem 3:1-Ausw\u00e4rtssieg in Saarbr\u00fccken wurde der Abw\u00e4rtstrend ausgebremst<\/p>\n<p>Bad K\u00f6nigshofen In Relation zu den drei 2:3-Niederlagen des Tischtennis-Bundesligisten TSV Bad K\u00f6nigshofen gegen drei Teams vom Tabellen-Ende war der 3:1-Sieg beim 1. FC Saarbr\u00fccken TT eine kleine Sensation. Ist das bisherige Abschneiden in der Saison allerdings der Ma\u00dfstab, widerspricht er weniger den Erwartungen. Dass die Gastgeber bei der starken Konkurrenz um die Playoffs\u00a0 unbedingt gewinnen mussten, stand au\u00dfer Frage. \u201eDas besonders Positive\u201c, so auch die Einsch\u00e4tzung der beiden anwesenden TSV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Andy Albert und Matthias Braun, \u201eist, dass es eine geschlossene Mannschaftsleistung war, zumal alle drei punkten konnten\u201c, allerdings auch in einer ver\u00e4nderten Aufstellung.<\/p>\n<p>Vom Personal und der Erfolgshistorie her waren die Saarl\u00e4nder der klare Favorit. Ob sich deren Coach Wang Zhi allerdings mit seiner Aufstellung verzockt hatte, bleibt dahingestellt. So lie\u00df er ausgerechnet Darko Jorgic, der mit 17 aus Slowenien \u00fcber den TSV Bad K\u00f6nigshofen in die Bundesliga gekommen war, auf der Bank schmoren. Zum ersten Mal in acht Jahren Bundesliga durfte er nicht gegen seinen ehemaligen Club punkten. Wangs Einser, der japanische Abwehrk\u00fcnstler Yuto Muramatsu, verlor indes an Position eins beide Einzel. Das erste gleich zu Beginn gegen seinen Landsmann Jin Ueda, der in den letzten Partien das Sorgenkind und\u00a0 vergeblich seiner Form hinterhergelaufen war.<\/p>\n<p>Es war in der Tat eine formidable Leistung des 32-j\u00e4hrigen Japaners, wie er sich hier pr\u00e4sentierte und den Abwehrspezialisten Muramatsu (28) mit 3:0 in Schach hielt: Im ersten Satz, immer vorne liegend, mit 12:10. Im zweiten nach 1:5-R\u00fcckstand mit 11:9. Womit er ihm den Zahn gezogen hatte und mit dem dritten (11:4) alles klar machte. Es sollte letztlich das Fundament des Ausw\u00e4rtssiegs gewesen sein. Ein Duell auf Augenh\u00f6he war anschlie\u00dfend jenes der ehemaligen Nationalmannschaftskollegen und Gewinner olympischer, WM- und EM-Medaillen Patrick Franziska und Bastian Steger. Er spielte von 2010 \u2013 2014 selber f\u00fcr Saarbr\u00fccken. Das Pech am Satz-Ende war Bastis treuester Begleiter, 10:12 und 9:11, was zum 1:1-Ausgleich f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Womit die n\u00e4chste Partie eine vorentscheidende wurde. Filip Zeljko bekam also nicht seinen ehemaligen Teamkollegen Darko Jorgic, sondern den zuletzt gro\u00df aufspielenden Rum\u00e4nen Eduard Ionescu (20), Nr. 73 der Welt, vorgesetzt. Die Frage, wie er auf seine vor\u00fcbergehende Versetzung auf die Bank reagieren, sein Team auf die Siegerstra\u00dfe f\u00fchren w\u00fcrde, war f\u00fcr ihn gar keine. \u201eWas ist Druck, haben wir doch immer\u201c, lautet seine Devise. Im vierten Satz suchte er die Entscheidung, wehrte \u00fcber 8:10 drei Satzb\u00e4lle ab\u00a0 und verwandelte seinen zweiten Matchball zum 14:12 \u2013 zum 2:1 f\u00fcr die G\u00e4ste.<\/p>\n<p>Womit es Basti Steger in der Hand hatte, seinem Team das zuletzt dreimal erfolglose Schlussdoppel zu ersparen. Zwei Matches verliert ein Steger ja ganz selten, gewinnt dagegen meistens das erste, das zweite weniger. Auch solches ausblenden zu k\u00f6nnen, ist Teil der Qualit\u00e4t von Leitw\u00f6lfen wie ihm. Er hatte aber eine geh\u00f6rige Portion Schwerstarbeit zu verrichten gegen den Materialspieler Muramatsu: Ein Abwehrspezialist, der keine M\u00f6glichkeit zu kontern ausl\u00e4sst. Wobei \u201eBasti\u201c zum aggressiven, aber kontrollierten Angriffsspiel verurteilt war. Im vierten Satz fehlten bei 9:9 zwei B\u00e4lle zu seinem und zum Gesamtsieg. Er endete 9:11, Steger musste in den f\u00fcnften. Wieder 9:9 und 10:10. Die n\u00e4chsten zwei B\u00e4lle w\u00fcrden \u00fcber den Spielausgang hier und den weiteren Saisonverlauf entscheiden. Steger gewann sie \u2013 die Joachim-Deckarm-Halle wurde still, die TSV-Delegation und die K\u00f6ber-Fans aus K\u00f6ln jubelten.<\/p>\n<p>Tischtennis Bundesliga Herren<\/p>\n<p>1. FC Saarbr\u00fccken TT \u2013 TSV Bad K\u00f6nigshofen 1:3<\/p>\n<p>Yuto Muramatsu \u2013 Jin Ueda 0:3<\/p>\n<p>(10:12\/9:11\/4:11)<\/p>\n<p>Patrick Franziska \u2013 Bastian Steger 3:1<\/p>\n<p>(12:10\/5:11\/11:7\/11:9)<\/p>\n<p>Eduard Ionescu \u2013 Filip Zeljko 1:3<\/p>\n<p>(4:11\/11:8\/9:11\/12:14)<\/p>\n<p>Muramatsu \u2013 Steger 2:3<\/p>\n<p>(7:11\/11:7\/6:11\/10:12)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bad K\u00f6nigshofen meldet sich eindrucksvoll zur\u00fcck Mit einem 3:1-Ausw\u00e4rtssieg in Saarbr\u00fccken wurde der Abw\u00e4rtstrend ausgebremst Bad K\u00f6nigshofen In Relation zu den drei 2:3-Niederlagen des Tischtennis-Bundesligisten TSV Bad K\u00f6nigshofen gegen drei Teams vom Tabellen-Ende war der 3:1-Sieg beim 1. FC Saarbr\u00fccken TT eine kleine Sensation. 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