{"id":11158,"date":"2024-05-17T17:22:59","date_gmt":"2024-05-17T15:22:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11158"},"modified":"2024-05-17T17:22:59","modified_gmt":"2024-05-17T15:22:59","slug":"fuenf-vaeter-des-erfolgs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11158","title":{"rendered":"F\u00fcnf V\u00e4ter des Erfolgs"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Das TT-Wunder von Bad K\u00f6nigshofen &#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Bad K\u00f6nigshofen\u00a0 In Sport-Deutschland, speziell in Tischtenniskreisen, spricht man zurzeit vom \u201eTischtennis-Wunder von Bad K\u00f6nigshofen\u201c. Dort hat sich ein Verein, der vor 15 Jahren noch siebtklassig in der Landesliga Nord spielte, bis in die Bundesliga hoch gearbeitet. Wo er in seiner siebten Saison die TTBL-Runde als Dritter hinter dem 1. FC Saarbr\u00fccken, Borussia D\u00fcsseldorf und vor dem SV Werder Bremen abschloss. Womit er sich f\u00fcr die Play-offs, das Halbfinale um die deutsche Meisterschaft, qualifizierte und am Pfingstmontag (16 Uhr) den 33-fachen Deutschen Meister und sechsfachen Champions League Sieger Borussia D\u00fcsseldorf empf\u00e4ngt. Nach dem Modus \u201eBest of three\u201c wird in Hin- und R\u00fcckspiel und eventuell Entscheidungsspiel der Teilnehmer am Finale ermittelt, das am 30. Juni in der Frankfurter S\u00dcWEG-Arena ausgetragen wird. Wir stellen unseren Lesern f\u00fcnf Personen vor, die, einige auch stellvertretend f\u00fcr weitere, von Beginn an hinter diesem Erfolg standen bzw. ihn ausl\u00f6sten oder mit erm\u00f6glichten.<\/p>\n<p><strong>Klaus Schmittinger (der Initiator)<\/strong><\/p>\n<p>Eine wichtige Rolle, ohne es damals zu ahnen, spielte der ehemalige Jugend-Bundestrainer beim Durchmarsch des TSV Bad K\u00f6nigshofen bis in die Bundesliga. Er war unbewusst der Initiator des Projekts, der Ausl\u00f6ser einer Idee, die bei Andy Albert und Josef Ort zur Vision wurde. Josefs Sohn Kilian Ort war damals, im November 2010, Sch\u00fcler-Nationalspieler, 14 Jahre und bekam von Schmittinger Besuch beim Training. Dieses fand in der kleinen Gymnastikhalle der Volksschule statt, wo die beiden hoffnungsvollen TSV-Nachwuchstalente Kilian Ort und der vier Jahre \u00e4ltere Christoph Sch\u00fcller aus Kleinbardorf \u00fcbten und vom Bundestrainer beobachtet und beraten wurden.<\/p>\n<p>Wie weit es Kilian mal bringen k\u00f6nne, fragte der Mainpost-Mitarbeiter den Fachmann. \u201eWenn er nicht in ein TT-Internat oder zu einem Bundesliga-Verein wechselt, wird er in der Bayernliga stecken bleiben.\u201c Der TSV spielte gerade Landesliga Nord. Josef und sein Freund und Kilians Pate Andy steckten die K\u00f6pfe kurz zusammen. Dann sagte Andy: \u201eUnd wenn wir selber Bundesliga spielen?\u201c Da l\u00e4chelte Schmittinger und ahnte nicht, was er soeben entfacht hatte.<\/p>\n<p><strong>Andy Albert (der Vison\u00e4r)<\/strong><\/p>\n<p>Der Ur-K\u00f6nigsh\u00f6fer Tischtennisspieler, der in Schweinshaupten lebt, ist der eigentliche \u201eMacher\u201c jenes Tischtennis-Wunders. Mit Reinhold Sch\u00e4fer gab es schon einmal einen, der vergleichsweise im Alleingang als Trainer und Abteilungsleiter die TSV-Damenmannschaft in die 2. Bundesliga f\u00fchrte. Als er ausstieg, stieg Albert Ende der 1980-er-Jahre ein und \u00fcbernahm eine Abteilung, deren 1. Mannschaft in der 2. Bezirksliga spielte. Unterst\u00fctzt wurde er u.a. von seinen Teamkollegen Johannes Heusinger, J\u00fcrgen Halbig und seinem Freund vom Kindergarten und der Schulbank her Josef Ort, mit denen er einst unterfr\u00e4nkischer Jugendmeister geworden war.<\/p>\n<p>Andys gro\u00dfe St\u00e4rke ist seine Kommunikationsf\u00e4higkeit und \u00dcberzeugungskraft, mit der er die immer vielf\u00e4ltiger werdenden Aufgaben delegierte und Mitstreiter mit ins Boot nahm. Und einen Sponsoren-Pool gr\u00fcndete und ihn zunehmend vergr\u00f6\u00dferte. Als er die k\u00fchnsten Visionen Realit\u00e4t werden lie\u00df, waren auch immer mehr Helferinnen und Helfer bereit und sogar stolz darauf, ein Teil des Projekts \u201eWeltklasse in Bad K\u00f6nigshofen\u201c zu sein.<\/p>\n<p><strong>Josef Ort (der Kontrolleur)<\/strong><\/p>\n<p>Der Vater von Kilian Ort ist seit Jahr und Tag auch Kassier vom Hauptverein. \u201eEr hatte immer die Finanzen im Griff\u201c, lobt Albert seinen Freund, dem er \u201edankbar daf\u00fcr\u201c ist, dass er von ihm immer an der Leine gehalten wurde, \u201ebevor die Visionen mit mir durch gingen. Er \u00fcberwacht das Ganze, er ist der B\u00e4nker, der auch mal bremst und mir auf die Finger klopft, wenn er sieht, dass etwas zu schnell oder in eine gef\u00e4hrliche Richtung geht. Ja, er ist der Kontrolleur.\u201c Als Albert Ende das Amt des Abteilungsleiters \u00fcbernahm, stieg Ort als Kassier des Hauptvereins ein und ist es bis heute.<\/p>\n<p>Eine ihrer wichtigsten Entscheidungen war, als die Visionen Gestalt annahmen, die Ausgliederung der Bundesliga-Mannschaft in eine GmbH zu forcieren. Josef Ort bildete als Trainer seinen eigenen Sohn aus und spielte zusammen mit seinem (verstorbenen) Bruder Michael, seinen Schwestern Maria und Monika und seinem Sohn Kilian beim \u201eTSV Ort\u201c. Seit Jahrzehnten und bis heute bringt er sich als Trainer in die Nachwuchsarbeit ein. F\u00fcr die gesamte Logistik rund um die Heimspiele ist er mit seiner Frau Martha unverzichtbar.<\/p>\n<p><strong>Johannes Heusinger (der Koordinator)<\/strong><\/p>\n<p>Er ist ein weiterer Ur-K\u00f6nigsh\u00f6fer jener Jugendmannschaft, wie Albert, Ort und Halbig vom selben Jahrgang, und bringt seine beruflichen Erfahrungen als \u201eAllzweckwaffe\u201c beim TSV daf\u00fcr ein, dass alles vom Auf- bis zum Abbau der Dreifachturnhalle zur Shakehands-Arena und w\u00e4hrend des Spiels l\u00e4uft wie am Schn\u00fcrchen. Auf Grund seiner Verkn\u00fcpfung von theoretischer Planung und praktischer Umsetzung greifen die einzelnen R\u00e4dchen, Helferabteilungen, ineinander wie die eines Uhrwerks.\u00a0 Der ehemals in Erlangen und Bad Neustadt bei einem Gro\u00dfunternehmen besch\u00e4ftigte Diplomingenieur spielt zwar wie seine drei Kumpels noch gelegentlich in der vierten, f\u00fcnften oder sechsten TSV-Mannschaft.<\/p>\n<p>Seinen gr\u00f6\u00dften Wert hat er aber als Koordinator des gesamten, aus mehr als 60 Personen bestehenden Helferteams. Mit der Strukturiertheit und Planm\u00e4\u00dfigkeit eines Ingenieurs eben. Selbst die Zusatztrib\u00fcnen Marke Eigenbau sind Produkt seiner Planung samt handwerklichen F\u00e4higkeit. Heusinger steht stellvertretend f\u00fcr das gesamte Helferteam, dessen koordinierte und freundschaftliche Zusammenarbeit seine Handschrift tr\u00e4gt.<\/p>\n<p><strong>Koji Itagaki (der Stratege)<\/strong><\/p>\n<p>Zeitgleich mit der \u00dcbersiedlung seiner Familie, Frau und drei Kindern, vor acht Jahren von Tokio nach Bad K\u00f6nigshofen begann der entscheidende Durchbruch beim Durchmarsch des TSV in die 1. Bundesliga. Itagaki\u00a0 brachte den Ruf eines weltbekannten Trainers mit, der den Spagat zwischen Ausbildung in der Nachwuchsarbeit und als Headcoach des Bundesliga-Teams leistete. Hier ist er der Stratege, der sowohl bei der Aufstellung als auch w\u00e4hrend des Spiels entscheidende Impulse setzt. Mit seinem lebhaften, emotionalen Coaching und Feiern jedes einzelnen Punkts ist er in der Liga bekannt \u2013 und gef\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Und respektiert von den TSV-Fans, selbst wenn sie manchmal seine Entscheidungen bei der Aufstellung oder auch, wenn er eine Auszeit beantragt, nicht ganz nachvollziehen k\u00f6nnen. Betrachtet man allerdings die Entwicklung der Mannschaft \u00fcber die Jahre und Platz 3 diese Saison in der TTBL mit 24:16 Punkten, muss er sehr viel richtig gemacht haben. Sein guter Ruf im Welttischtennis f\u00fchrt dazu, dass immer wieder und \u00f6fter Spieler und Spielerinnen aus der ganzen Welt, aus Chile, Mexiko, Japan und \u00fcberall her zu ihm nach Bad K\u00f6nigshofen kommen, um sich vor Olympia oder internationalen Meisterschaften im Shakehands Center in Form bringen zu lassen, die gleichzeitig Sparringspartner f\u00fcr die TSV-Akteure sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das TT-Wunder von Bad K\u00f6nigshofen &#8230; Bad K\u00f6nigshofen\u00a0 In Sport-Deutschland, speziell in Tischtenniskreisen, spricht man zurzeit vom \u201eTischtennis-Wunder von Bad K\u00f6nigshofen\u201c. 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