{"id":11112,"date":"2024-04-23T09:51:53","date_gmt":"2024-04-23T07:51:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11112"},"modified":"2024-04-23T09:51:53","modified_gmt":"2024-04-23T07:51:53","slug":"matchball-eins-fuer-die-play-offs-vergeben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11112","title":{"rendered":"Matchball eins f\u00fcr die Play-offs vergeben"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der TSV Bad K\u00f6nigshofen scheitert erneut am Post SV M\u00fchlhausen<\/strong><\/p>\n<p>Bad K\u00f6nigshofen\u00a0 Die T\u00fcr zu den Play-offs stand eigentlich sperrangelweit offen f\u00fcr den TSV Bad K\u00f6nigshofen. Man musste nur noch durch gehen. Doch da lag ein Hindernis auf der Schwelle, das sie zum Stolpern brachte, obwohl sie auch dieses beinahe aus dem Weg ger\u00e4umt h\u00e4tten. Doch am Ende besiegte, wie im Hinspiel, der Post SV M\u00fchlhausen den TSV mit 3:1 und hielt das Rennen um die Play-off-Pl\u00e4tze 3 und 4 bis zum letzten Spieltag der TTBL kommenden Sonntag offen. Da k\u00f6nnen die Grabfelder ab 16 Uhr den entscheidenden Schritt gegen den Absteiger FSV Mainz 05 tun. Der allerdings einen Tag vorher in M\u00fchlhausen seine Qualit\u00e4ten nachwies, ein 0:2 ausglich und nach dem Schlussdoppel doch noch unterlag.<\/p>\n<p>Matchball zwei gegen Mainz d\u00fcrfte also keinen Deut leichter werden als dieser Matchball eins im unterfr\u00e4nkisch-th\u00fcringischen Derby. Was dieses Spiel allerdings betrifft: Das war kein Krimi mehr, das hatte schon dramatische Z\u00fcge. Wobei Bastian Steger beinahe, um die Nuance von zwei B\u00e4llchen beim 10:12 im f\u00fcnften Satz gegen Steffen Mengel (33), zum Held des Abends h\u00e4tte werden k\u00f6nnen, zu dem stattdessen Mengel avancierte. Er gewann beide Einzel, Steger (43) nur sein erstes.<\/p>\n<p>In diesem, gegen den Rum\u00e4nen Ovidiu Ionescu (34), ging Basti in knappen S\u00e4tzen (11:9\/12:10) in F\u00fchrung. Doch der rum\u00e4nische Leitwolf fuchste sich rein in die Partie und holte den K\u00f6nigsh\u00f6fer Leitwolf mit zwei klaren Satzgewinnen von seinem Flow herunter: 2:2-Satzausgleich. \u201eIch sag\u00b4s doch immer, schreibt mir nie mein\u00b4 Baschterl ab\u201c, freute sich Bastis Mutter Gerti, als ihr \u201eBou\u201c wieder aufstand, den f\u00fcnften Durchgang mit 11:4 f\u00fcr sich entschied und den TSV 1:0 in F\u00fchrung brachte. Das schien der Schritt auf jene T\u00fcrschwelle zu sein. Der geschmeidige Asiate Jin Ueada, zuletzt in gl\u00e4nzender Verfassung, sollte doch eigentlich das Zeug dazu haben, den riesigen, aber nicht minder beweglichen 2-m-Modellathleten Steffen Mengel trotz 30 cm Gr\u00f6\u00dfenunterschied, zu bezwingen. Wonach es aber kaum einmal aussah. H\u00f6chstens kurz vor dessen Ende im dritten Satz, als er zum 10:10 ausglich, Mengel wenig sp\u00e4ter aber doch zu dessen 3:0-Sieg gratulieren musste.<\/p>\n<p>1:1 zur Pause, und die Fans begannen zu rechnen, wer gegen wen die fehlenden zwei Punkte holen k\u00f6nnte. K\u00e4me es zum Schlussdoppel, h\u00e4tten alle auf Sieg getippt. Vorher musste aber entweder Filip Zeljko (27) Irvin Betrand (24) besiegen oder Steger im Einserduell Mengel. Der \u201eSpeedking\u201c aus Kroatien hatte im Hinspiel beide Einzel verloren, also keine guten Erinnerungen an M\u00fchlhausen. Dort war der Franzose Irvin Bertrand \u00fcberhaupt noch kein Thema f\u00fcr einen Einsatz im Einzel. Womit die Gastgeber diesmal auch rechneten und den \u00d6sterreicher Daniel Habesohn erwartet hatten. Dass er, den bisher nur Kilian Ort bezwingen konnte, nicht zum Einsatz kam, mochte mancher begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Doch der Post-Trainer Erik Schreyer wird schon gewusst haben, warum er Habesohn (WR.52) auf der Bank lie\u00df und Bertrand (WR.311) das Vertrauen schenkte. Im zweiten, dritten und vierten Satz wurde klar warum. Den ersten konnte noch Filip Zeljko f\u00fcr sich entscheiden. Im zweiten hatte er Satzball bei 10:9 und vergab den elften Punkt wie ein Fu\u00dfballer einen Elfer ohne Torwart. Eine 2:0-F\u00fchrung w\u00e4re in diesem Schl\u00fcsselspiel vielleicht die Vorentscheidung gewesen. Vielleicht kippte sogar exakt hier das ganze Spiel. Bertrand gewann, brachte sein Team 2:1 nach vorne und gab Mengel im Einserduell gegen Steger den Steilpass.<\/p>\n<p>Diese David-gegen-Goliath-Kampf Steger gegen Mengel werden die 665 Zuschauenden nur jemals vergessen, wenn kommenden Sonntag Mainz geschlagen wird und D\u00fcsseldorf als Play-off-Gegner feststeht. Es war mehr als nur ein Wechselbad der Gef\u00fchle, auch mehr als ein Krimi. Es schien auch mehrfach, dass Steger keine Chance haben w\u00fcrde, obwohl er im Hinspiel diesen Mengel mit 3:2 nieder gerungen hatte. Den ersten Satz holte er sich mit 11:8, verlor den zweiten mit 6:11. Und gab Satz-\u00fcbergreifend im dritten bis 0:5 acht Punkte hintereinander ab.<\/p>\n<p>Die K\u00f6rpersprache und zunehmende Dominanz deuteten eindeutig auf ein schnelles Ende zugunsten von Mengel hin. Doch wie Ph\u00f6nix aus der Asche stand Steger bei 1:6 auf, glich zum 6:6 aus, um doch noch mit 9:11 das Nachsehen zu haben. Der vierte Satz war einer der spannendsten und besten, die jemals in der Shakehands-Arena gespielt wurde. Nach 2:8-R\u00fcckstand gewann ihn Steger mit 12:10. \u201eDer helle Wahnsinn\u201c schrie der Aushilfs-Hallensprecher Philipp Wohlfahrt ins Mikro. Doch der f\u00fcnfte sollte noch besser und noch dramatischer werden. Bis 10:10 war kein Sieger zu ermitteln. Steger wehrte zwei Gesamtmatchb\u00e4lle ab, doch Mengel wehrte das Schlussdoppel ab, machte mit 12:10 M\u00fchlhausen zum Sieger.<\/p>\n<p><strong>Ergebnisse:<\/strong><\/p>\n<p>Steger \u2013 Ionescu 3:2 (11:9\/12:10\/3:11\/6:11\/11:4)<\/p>\n<p>Ueda \u2013 Mengel 0:3 (8:11\/4:11\/10:12)<\/p>\n<p>Zeljko \u2013 Bertrand 1:3 (11:8\/10:12\/9:11\/4:11)<\/p>\n<p>Steger \u2013 Mengel 2:3 (11:8\/6:11\/9:11\/12:10\/10:12)<\/p>\n<p>Zuschauende: 665<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der TSV Bad K\u00f6nigshofen scheitert erneut am Post SV M\u00fchlhausen Bad K\u00f6nigshofen\u00a0 Die T\u00fcr zu den Play-offs stand eigentlich sperrangelweit offen f\u00fcr den TSV Bad K\u00f6nigshofen. Man musste nur noch durch gehen. 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