{"id":11058,"date":"2024-03-06T10:49:27","date_gmt":"2024-03-06T09:49:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11058"},"modified":"2024-03-06T10:49:27","modified_gmt":"2024-03-06T09:49:27","slug":"ruwen-filus-zerstoert-bad-koenigshoefer-traeume","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11058","title":{"rendered":"Ruwen Filus zerst\u00f6rt Bad K\u00f6nigsh\u00f6fer Tr\u00e4ume"},"content":{"rendered":"<p>Trotz der 1:3-Niederlage gegen Fulda ist noch alles m\u00f6glich, wenngleich schwerer als bei einem Sieg in Sachen Play-offs<br \/>\nBad K\u00f6nigshofen Verloren wurde zwar das Heimspiel gegen den TTC Fulda-Maberzell mit 1:3. M\u00f6glich ist aber noch alles f\u00fcr den TSV Bad K\u00f6nigshofen. Wenn auch die Stimmung in der ausverkauften Shakehands-Arena gedr\u00fcckt war nach zweieinhalb Stunden Kampf auf Biegen und Brechen. Die K\u00f6nigsh\u00f6fer haben wieder einmal eine alte Redensart ein wenig umgedreht, wonach sie die gro\u00dfen Diebe fangen, die kleinen aber laufen lassen. Wer vom ersten bis zum vorletzten Tabellenplatz jeden schlagen kann und schon geschlagen hat, muss nicht unbedingt und fast regelm\u00e4\u00dfig gegen den jeweiligen Tabellenletzten verlieren. Nach dem Hinspiel gegen Mainz war dies nun im R\u00fcckspiel gegen Fulda schon wieder mal der Fall.<br \/>\nAusgerechnet die beiden Vereine, die zuletzt f\u00fcr hohes Medieninteresse sorgten. Dadurch, dass Mainz 05 freiwillig, \u201eaus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden\u201c, aus der TTBL in die 2. Bundesliga absteigt, ist Fulda, egal auf welchem Tabellenplatz, auch in der n\u00e4chsten Saison und damit in der 19. (seit 2006) Erstligist. Wie man mit bis vor zwei Spielen 6:22 Punkten aufspielen kann, hat Gr\u00fcnwettersbach bereits zu sp\u00fcren bekommen, nun der TSV.<br \/>\nDer gen\u00fcgend gewarnt gewesen sein sollte. Aber wen hatte denn der TSV in der letzten Zeit nicht alles geschlagen! Im Hinspiel auch Fulda! Gut: Bei den G\u00e4sten war der vermeintliche \u201eMessias\u201c und Trendwender Chih-Yuan Chuang aus Taiwan mit an Bord, der vor einer Woche f\u00fcr sein Land die Deutschen im Viertelfinale aus dem Wettbewerb geworfen und die Bronzemedaille bei der Team-WM gewonnen hatte. Das Kuriosum aber: Diesen Chuang hatte der TSV-Leader Bastian Steger im Griff, besiegte ihn im als Schl\u00fcsselspiel und T\u00fcr\u00f6ffner empfundenen Er\u00f6ffnungs-Einzel mit einer \u00fcberragenden Vorstellung mit 3:1.<br \/>\nNicht Chuang brachte also die Wende f\u00fcr Fulda, sondern deren Stamm-Duo Fan Bo Meng und Ruwen Filus, die beim Abrutschen in den Tabellenkeller immer mit an Bord gewesen waren. Warum die Gastgeber allerdings eine bew\u00e4hrte Sportweisheit ausgehebelt hatten, wunderte die TSV-Fans und Fulda freute sich. \u201eNever change a winning team\u201c, das zuletzt so furios aufgespielt hatte. Doch A durfte ran, Z auf die Bank. Filip Zeljko, der am Donnerstag noch in Bergneustadt den Matchpoint zum 3:0-Sieg geholt hatte, blieb drau\u00dfen. Martin Allegro, durfte ran \u2013 und hatte gegen Ruwen Filus keine Chance. Der Abwehrk\u00fcnstler verf\u00fcgte eindeutig \u00fcber die spielentscheidenden Mittel: Nicht nur sein spezielles Schl\u00e4germaterial, das man auch erst mal beherrschen muss. Sondern das Gesamtpaket an Physis, Psyche, Taktik und Mentalit\u00e4t war bei ihm kompletter geschn\u00fcrt. Er zerm\u00fcrbte Allegro nach allen Regeln der Abwehrkunst.<br \/>\n1:1 also, womit die T\u00fcr, die nach Basti Stegers grandiosem Auftaktsieg gegen Chuang so weit offen stand, laut zuknallte. So dass auch der Komfort-Dreier Jin Ueda gegen Fan Bo Meng mehr als erwartet zu knabbern hatte und einen eher einkalkulierten Punkt nicht einfahren konnte. Wodurch Basti Steger erneut einen viel zu schweren Rucksack aufgeb\u00fcrdet bekam. Dabei entt\u00e4uschte er keineswegs, wenngleich die Entt\u00e4uschung in der Arena riesengro\u00df war. Viel besser, vielleicht ein bisschen fehlerfreier, kann man gegen diesen Ruwen Filus n\u00e4mlich fast nicht spielen.<br \/>\nIm ersten Satz schien er ihn sich sogar zurecht gedengelt zu haben. Er gewann ihn, nach Schwerstarbeit f\u00fcr beide und nach zwei abgewehrten Satzb\u00e4llen mit 13:11. Er musste ja auch unbedingt gewinnen, um erst mal auszugleichen und im Schlussdoppel dann wie, zuletzt meistens, die Ernte einzufahren zu k\u00f6nnen. Doch seine Investition in diesen ersten Satz war vermutlich zu teuer. Im zweiten war Filus eindeutig der Dominator. Was jene nicht zwingend erschrecken musste, die diesen Steger genauer kennen. Der sich selbst schon aus manch noch tieferem Loch befreien konnte.<br \/>\nDoch Filus spielte sich in eine solche Super-Weltklasseform als Defensivk\u00fcnstler, dass selbst der Hallensprecher J\u00fcrgen Halbig seine Ank\u00fcndigung \u201egegen den zweit- oder drittbesten Abwehrspieler der Welt\u201c korrigieren musste. Was dieser Ruwen Filus alles auf den Tisch zur\u00fcck brachte, haben die meisten der \u00fcber 700 Zuschauerinnen und Zuschauer noch nie gesehen. Der h\u00e4tte die B\u00e4lle selbst unter dem Tisch, von hinter der Bande und aus dem Ger\u00e4teraum heraus auf die Platte zur\u00fcck gebracht. Dass dabei die Gl\u00fccksroller und Kantenb\u00e4lle hoch mehrheitlich f\u00fcr ihn spielten: Man kann sich auch das Gl\u00fcck erarbeiten und verdienen.<br \/>\nTSV Bad K\u00f6nigshofen \u2013 TTC Rh\u00f6nsprudel Fulda Maberzell 1:3<br \/>\nSteger \u2013 Chuang 3:1<br \/>\n(11:9\/9:11\/11:2\/11:4)<br \/>\nAllegro \u2013 Filus 0:3<br \/>\n(8:11\/7:11\/6:11)<br \/>\nUeda \u2013 Meng 1:3<br \/>\n(11:5\/9:11\/10:12\/5:11)<br \/>\nSteger \u2013 Filus 1:3<br \/>\n(13:11\/4:11\/6:11\/3:11)<br \/>\nZuschauende: 720<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Trotz der 1:3-Niederlage gegen Fulda ist noch alles m\u00f6glich, wenngleich schwerer als bei einem Sieg in Sachen Play-offs Bad K\u00f6nigshofen Verloren wurde zwar das Heimspiel gegen den TTC Fulda-Maberzell mit 1:3. M\u00f6glich ist aber noch alles f\u00fcr den TSV Bad K\u00f6nigshofen. 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