{"id":11054,"date":"2024-03-01T13:59:58","date_gmt":"2024-03-01T12:59:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11054"},"modified":"2024-03-01T13:59:58","modified_gmt":"2024-03-01T12:59:58","slug":"die-drei-gesichter-des-filip-zeljko","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11054","title":{"rendered":"Die drei Gesichter des Filip Zeljko"},"content":{"rendered":"<p>Mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung konnte der TSV Bad K\u00f6nigshofen den TTC Bergneustadt auf Distanz halten.<br \/>\nEin Riesen-Schritt in Richtung Play-offs gelang dem TTBL-Dritten TSV Bad K\u00f6nigshofen am Donnerstagabend mit dem 3:0-Sieg beim Vierten TTC Schwalbe Bergneustadt. Keinen Deut leichter d\u00fcrften die n\u00e4chsten zwei werden: Diesen Sonntag (13 Uhr) im Derby gegen Fulda und am 17.03. in D\u00fcsseldorf. Dass der zuletzt angeschlagene Bastian Steger wieder im Aufgebot stand, verpasste dem TSV-Team einen Push zu einem vom ersten bis zum letzten Satz gelungenen Auftritt. Die \u201eSchwalben\u201c, die zum R\u00fcckrundenstart den Serienmeister Borussia D\u00fcsseldorf geschlagen hatten, wurden bei ihrem anvisierten \u00dcberholvorgang brutal ausgebremst. 9:4 S\u00e4tze sagen wenig, 130:117 B\u00e4lle eher viel, wie eng letztendlich die Partie verlief.<br \/>\nDie Aufstellungs-taktischen Winkelz\u00fcge im Vorfeld hatten ergeben, dass es zu keiner einzigen Paarung wie beim 3:2-Sieg der K\u00f6nigsh\u00f6fer in der Hinrunde kam. Die Gastgeber hatten Ruiz auf Position 1 gesetzt, um Duda ins Schlussdoppel stellen zu k\u00f6nnen. Und die G\u00e4ste beorderten Ueda an 1, um Steger\/Allegro in die eventuelle Entscheidung schicken zu k\u00f6nnen. Es war dies ein Pokern, das final gar nicht zum Tragen kam.<br \/>\nErstaunlich war indes, wie viele Pl\u00e4tze in der Schwalbe-Arena leer blieben angesichts der immensen Bedeutung des Spiels f\u00fcr beide Vereine. Die dennoch vorhandene gute Stimmung wurde weitestgehend von den angereisten Fans aus Unterfranken, S\u00fcdth\u00fcringen und den Ex-K\u00f6nigsh\u00f6fern im Gro\u00dfraum K\u00f6ln erzeugt. Deren \u201eBasti-Basti\u201c-Rufe sowie dessen die Ruhe und Routine f\u00fchrten zu einer Art Vorentscheidung des ersten Schl\u00fcssel-Spiels gegen den Franzosen Romain Ruiz. Der in dem spektakul\u00e4ren und phasenweise hochklassigen Spiel mit seiner Kampfeslust \u00fcbers Ziel hinaus schoss und sich mit seiner andauernden Motzerei selbst ein Bein stellte.<br \/>\nSo schaffte er, bei seinem unbestrittenen Talent und Qualit\u00e4t, keine zehn Ballwechsel, ohne sich durch Diskussionen und Reklamationen wegen der B\u00e4lle, Netzh\u00f6he und -spannung, Schiedsrichterentscheidungen und Zuschauenden sich selbst aus der Konzentration brachte. Und letztendlich von der Oberschiedsrichterin erst die gelbe, dann auch noch die gelb-rote Karte (ein Punkt Abzug) erhielt. Die h\u00e4tte ihm in seinem zweiten Einzel, w\u00e4re es dazu gekommen, bei jedem weiteren Ausraster zwei Punkte Abzug gekostet. Schade eigentlich, genie\u00dft doch gerade diese Sportart f\u00fcr ihre allgemeine Fairness einen besonders guten Ruf. So war, aber nur f\u00fcr dieses Spiel, die Stimmung vergiftet. Nur gut, dass sich selbst die eigenen Fans von dieser Peinlichkeit distanzierten.<br \/>\nGespielt und gez\u00e4hlt wurde aber auch noch. Und viel enger als mit 10:12\/11:9\/12:10\/11:8 f\u00fcr den abgekl\u00e4rt agierenden Steger mit seiner Oberpf\u00e4lzer Ruhe h\u00e4tte es kaum zugehen k\u00f6nnen. Das Fundament war geschafft. Jetzt mussten Jin Ueda und Filip Zeljko nur noch weiter bauen. So viel vorweg: In den folgenden Spielen ging es wieder sehr anst\u00e4ndig und Tischtennis-like zu. Jin Ueda (32), der seine internationale Karriere beendet hat und sich nur auf den TSV Bad K\u00f6nigshofen konzentriert, hatte es mit keinem Geringeren als \u201eBene\u201c Duda zu tun, der vor einer Woche noch f\u00fcr Deutschland bei der Team-WM in S\u00fcdkorea spielte.<br \/>\nKurz vor Ende dieses extrem ausgeglichenen Duells waren sich alle einig, dass diese hochklassige Begegnung keinen Verlierer verdient hatte. Duda, der au\u00dfer im Pokal noch nie ein TTBL-Einzel gegen einen K\u00f6nigshg\u00f6fer verloren hatte, war diesmal reif. Seine 13:5-Bilanz bis dahin war Schall und Rauch, als Jin Ueda (3:3) nach 11:9\/10:12\/11:5\/8:11 im f\u00fcnften Satz erst drei Matchb\u00e4lle vergab und dann doch mit 12:10 der Gl\u00fccklichere war.<br \/>\nDas letzte Spiel des Tages war das Dreier-Einzel Zeljko gegen Rassenfosse. Es war die Geschichte von den drei Gesichtern des Filip aus Kroatien. Im ersten Satz hob er f\u00f6rmlich ab, deklassierte in Windeseile den Belgier mit 11:3: ganz locker, leicht und unverkrampft. Im zweiten alles wie im Spiegel, nur total umgedreht \u2013 4:11. Und im ganz engen dritten, in dem es Spitz auf Knopf stand, der coole, konzentrierte, gereifte Filip \u2013 11:9. Damit hatte er ihm den Zahn gelockert und zog ihn im vierten Satz mit Gesicht eins und 11:5. In der Schwalbe-Arena gab\u00b4s somit die Fortsetzung des Flows der Grabfelder. Noch f\u00fcnf Spiele, und die Play-offs r\u00fccken immer n\u00e4her. Erst recht, wenn man am Sonntag auch Fulda schl\u00e4gt. Dem nach dem gesicherten Klassenerhalt und mit dem Neuzugang aus Taiwan auch Fl\u00fcgel gewachsen sind, wie ihr 3:2-Sieg gegen Gr\u00fcnwettersbach vermuten l\u00e4sst.<br \/>\nTTC Schwalbe Bergneustadt \u2013 TSV Bad K\u00f6nigshofen 0:3<br \/>\nRuiz \u2013 Steger 1:3<br \/>\n(12:10\/9:11\/10:12\/8:11)<br \/>\nDuda \u2013 Ueda 2:3<br \/>\n(9:11\/12:10\/11:5\/8:11\/10:12)<br \/>\nRassenfosse \u2013 Zeljko 1:3<br \/>\n(3:11\/11:4\/9:11\/5:11)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer geschlossen starken Mannschaftsleistung konnte der TSV Bad K\u00f6nigshofen den TTC Bergneustadt auf Distanz halten. Ein Riesen-Schritt in Richtung Play-offs gelang dem TTBL-Dritten TSV Bad K\u00f6nigshofen am Donnerstagabend mit dem 3:0-Sieg beim Vierten TTC Schwalbe Bergneustadt. 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