{"id":11015,"date":"2024-02-10T14:08:33","date_gmt":"2024-02-10T13:08:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11015"},"modified":"2024-02-12T14:10:44","modified_gmt":"2024-02-12T13:10:44","slug":"trotz-niederlage-nichts-passiert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=11015","title":{"rendered":"Trotz Niederlage nichts passiert"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Der TSV Bad K\u00f6nigshofen liegt nach dem 0:3 in Saarbr\u00fccken weiterhin aussichtsreich im Rennen um die Play-off-Pl\u00e4tze<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Im Spitzenspiel der Tischtennis-Bundesliga Herren beim Tabellenf\u00fchrer 1. FC\u00a0 Saarbr\u00fccken TT war dem Dritten TSV Bad K\u00f6nigshofen (3:0) kurz vor Beginn die Speerspitze weggebrochen. Eine Blockade im R\u00fccken verhinderte das Mitwirken des bisher zuverl\u00e4ssigsten Punktesammlers Bastian Steger. Ihn und Kilian Ort, also die Doppelspitze, zu ersetzen, war dem verbliebenen Trio aber so unm\u00f6glich auch wieder nicht. Man musste mit einer Niederlage rechnen. Unvermeidbar war sie keineswegs. In zwei der drei Matches stand es bis Ende des f\u00fcnften Satzes Spitz auf Knopf. Es war alles andere als ein Selbstl\u00e4ufer, sondern mit einem spektakul\u00e4ren Spielverlauf. Passiert ist durch diese erste Niederlage im vierten R\u00fcckrundenspiel auch nichts. Die Rh\u00f6n-Grabfelder liegen immer noch aussichtsreich im Rennen um die Play-off-Pl\u00e4tze um die Deutsche Meisterschaft.<\/p>\n<p>Das W\u00e4re-H\u00e4tte-Wenn-Syndrom verfolgte die Spieler und mitgereisten Fans bis in die Nacht hinein. Wenn Filip Zeljko seine \u00fcberragende Vorstellung im Duell gegen den Ex-K\u00f6nigsh\u00f6fer Darko Jorgic (WR-15.) mit einem Sieg gekr\u00f6nt\u00a0 h\u00e4tte, w\u00e4ren die Aussichten auf eine Sensation, mit Ueda in der Hinterhand, riesig gewesen. Im ersten und zweiten Satz (11:7 und 11:4) spielte er den Favoriten an die Wand. Der sch\u00fcttelte nur ratlos den Kopf. Doch bei 1:10-R\u00fcckstand im zweiten Satz holte er sich noch ein paar Punkte und dadurch das Selbstvertrauen zur\u00fcck, um Zeljko im dritten und vierten je einen Matchball abzukn\u00f6pfen. Die Partie auf Augenh\u00f6he wurde letztlich in den K\u00f6pfen entschieden. Im f\u00fcnften Satz brachte Jorgic einen brutalen Arbeitssieg unter Dach und Fach.<\/p>\n<p>Dahin war die Chance f\u00fcr eine gl\u00e4nzende Ausgangsposition. Mit einem 1:0 und dem m\u00f6glichen 2:0 durch Ueda gegen Eduard Ionescu h\u00e4tte man gleich drei Optionen auf den Sieg gehabt. Doch der TSV-Japaner tat sich gegen den rum\u00e4nischen TT-Hochbegabten (19) unerwartet schwer. Andererseits hatte sich der FC-Coach Wang Zhi nicht gezwungenerma\u00dfen f\u00fcr den Junior entschieden. Der hat schlie\u00dflich schon Dimitrij Ovtcharov geschlagen und ging auch mit Ueda \u00fcber f\u00fcnf S\u00e4tze. Leicht sah es nur anfangs des ersten Satzes (6:1) f\u00fcr Jin aus. Dann setzte sich der unerschrockene, hoch aggressiv agierende Youngster im ersten knapp, im vierten und f\u00fcnften klar durch zur 2:0-F\u00fchrung f\u00fcr den Spitzenreiter. Ratlos sah hier der TSV-Routinier aus. Solche Siege wie sechs Tage vorher gegen Hugo Calderano geh\u00f6ren halt doch nicht zum Tagesgesch\u00e4ft von Jin Ueda.<\/p>\n<p>Womit die Herausforderung f\u00fcr den TSV-Ersatzmann Martin Allegro nat\u00fcrlich ins schier Unl\u00f6sbare wuchs. Wer einen Olympia-, WM- und EM-Medaillengewinner Patrick Franziska auf Position 3 stellen kann, hat f\u00fcrwahr die freie Auswahl, wenn nicht gar die Qual der Wahl. Dies bei sieben Nationalspielern aus aller Herren L\u00e4nder im Aufgebot. Viel mehr als gut aussehen und sich achtbar aus der Aff\u00e4re ziehen, war f\u00fcr den jungen Belgier denn auch nicht drin. Zumindest eine sehr solide Vorstellung war es im ersten Satz (8:11). Im zweiten wusste er vermutlich gar nicht, was passiert \u2013 bis zum 1:9. Dass er sich dann allerdings bis auf 9:10 heran k\u00e4mpfte, zeugt von einer unb\u00e4ndigen Moral.<\/p>\n<p>Doch eine Auszeit und ein knallharter Return brachten Franziska auch diesen Satz. Im dritten lie\u00df\u00a0 der Olympia-Paris-Ambitionierte dagegen keinen Zweifel mehr aufkommen. \u201eEs h\u00e4tte alles auch ein bisschen anders laufen k\u00f6nnen\u201c, formulierte Bastian Steger seine Bilanz noch moderat. Ob er der Mannschaft zu mehr h\u00e4tte helfen k\u00f6nnen? \u201eDas kann man nicht sagen, es ging halt nicht.\u201c W\u00e4hrend Darko Jorgic artig Lob an Filip Zeljko verteilte: \u201eEr hat wirklich unfassbar gut gespielt. Es war schwer, ins Spiel zur\u00fcckzukommen. Man darf halt nie aufgeben.\u201c<\/p>\n<p><strong>Jorgic \u2013 Zeljko 3:2 (7:11\/4:11\/13:11\/13:11\/11:8) <\/strong><\/p>\n<p><strong>Ionescu \u2013 Ueda 3:2 (11:9\/8:11\/7:11\/11:4\/11:4)<\/strong><\/p>\n<p><strong> Franziska \u2013 Allegro 3:0 (11:8\/11:9\/11:7)<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong> Zuschauer: 283 <\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der TSV Bad K\u00f6nigshofen liegt nach dem 0:3 in Saarbr\u00fccken weiterhin aussichtsreich im Rennen um die Play-off-Pl\u00e4tze Im Spitzenspiel der Tischtennis-Bundesliga Herren beim Tabellenf\u00fchrer 1. FC\u00a0 Saarbr\u00fccken TT war dem Dritten TSV Bad K\u00f6nigshofen (3:0) kurz vor Beginn die Speerspitze weggebrochen. Eine Blockade im R\u00fccken verhinderte das Mitwirken des bisher zuverl\u00e4ssigsten Punktesammlers Bastian Steger. 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