{"id":10885,"date":"2023-10-16T13:46:55","date_gmt":"2023-10-16T11:46:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10885"},"modified":"2023-10-16T13:46:55","modified_gmt":"2023-10-16T11:46:55","slug":"ein-tag-an-dem-ueberhaupt-nichts-passte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10885","title":{"rendered":"Ein Tag, an dem \u00fcberhaupt nichts passte"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Nach dem 3:1 \u00fcber Ochsenhausen wird der TSV Bad K\u00f6nigshofen von Werder Bremen wieder geerdet<\/em> <\/strong><\/p>\n<p>Bremen\u00a0 Der TSV Bad K\u00f6nigshofen konnte seine Glanzform vom 3:1-Sieg in der TTBL gegen Ochsenhausen eine Woche sp\u00e4ter beim SV Werder Bremen nicht ann\u00e4hernd an den Tisch bringen und verlor mit 0:3. Die Erwartungen von Filip Zeljko, Martin Allegro und Bastian Steger waren nat\u00fcrlich anders, als sie vom Sammelpunkt D\u00fcsseldorf an die Weser aufgebrochen waren. Vergleichbar denen der Supporter-Ehepaare Weber, Heckenlauer, K\u00f6ber und Lediger, die sich mit der gewohnten Leidenschaft auf die 500-km-Reise gemacht hatten und unterst\u00fctzten, was das Zeug hielt.<\/p>\n<p>Es lief wenig wie erwartet, vieles anders als geplant \u2013 aus K\u00f6nigsh\u00f6fer Sicht. Eine der gr\u00f6\u00dferen \u00dcberraschungen war, dass man die Erfolgsaufstellung vom Ochsenhausen-Spiel total umgedreht hatte. Bastian Steger wurde nach vier Einzelsiegen in den letzten zwei Spielen von Position eins auf drei verschoben, der zuletzt erfolglose Filip Zeljko von zwei auf eins und Martin Allegro von drei auf zwei. Wodurch der Belgier schon mal gleich gegen den schwedischen Ex-Vizeweltmeister und seit August Team-Europameister Mattias Falck zum Er\u00f6ffnungs-Einzel in die Box musste. Seine Niederlage fiel de facto h\u00f6her aus, als es das 1:3 vermuten l\u00e4sst. Die S\u00e4tze eins (2:11) und drei (3:11) machten den klaren Unterschied deutlich. Wobei klare Satzverluste Allegro in der Regel nicht aus der Balance bringen. Acht Tage vorher hatte er nach einem 0:11 den Spanier Robles noch schlagen k\u00f6nnen. Dennoch: Mit dem 0:1-R\u00fcckstand hatte man rechnen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Also musste Filip Zeljko im Schl\u00fcsselspiel gegen den Kasachen Kirill Gerassimenko \u00fcber seinen Schatten springen \u2013 der aber ein St\u00fcck zu lang war. Ihm haben seine letzten zwei Niederlagen in Fulda gegen Ochsenhausen, als er jeweils Match- bzw. Satzb\u00e4lle bei 10:7-F\u00fchrungen nicht nutzen konnte, zu sehr zugesetzt. W\u00e4ren Kilian Ort gesund oder Jin Ueda spielberechtigt, h\u00e4tte er momentan wohl eine Pause bekommen. So sehr seine Aufschl\u00e4ge ger\u00fchmt und gef\u00fcrchtet werden: Diesmal funktionierte seine Vorhand \u00fcberhaupt nicht. Und je l\u00e4nger der Kasache die Ballwechsel hinausz\u00f6gerte, desto h\u00f6her wurde die Wahrscheinlichkeit, dass er sie aufgrund eines Zeljko-Fehlers f\u00fcr sich entschied. Das war nicht Zeljkos Normalform. Diesmal wurde er eindeutig unter Wert geschlagen, nach einer seiner schw\u00e4chsten Leistungen der letzten Jahre, in denen es bei ihm immer nur bergauf gegangen ist. Gewiss darf man gegen einen Gerassimenko verlieren, aber nicht drei Mal 5:11, so stark das Statement des Kasachen auch gewesen sein mag. Also: Mit dem 0:2-R\u00fcckstand hatte man nicht rechnen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Somit musste wieder einmal Basti Steger die Kastanien aus dem Feuer holen. Dort in der Werder-Halle, wo er f\u00fcnf Jahre Werderaner gewesen war, bevor er 2019 nach Bad K\u00f6nigshofen wechselte. Gegen Marcelo Aguirre (30) aus Paraguay, bis dato der j\u00fcngste m\u00e4nnliche Tischtennisspieler bei Olympischen Spielen, 2008, mit 15 Jahren und 211 Tagen, der zuletzt einen sehr guten Lauf mit 3:1 Siegen hatte. Zudem hatten Allegro und Zeljko ihrem Leader einen Rucksack voll Verantwortung an den Tisch mitgegeben. W\u00fcrde er verlieren, w\u00e4re der Traum vom Sieg an der Weser zum Trauma mutiert. W\u00fcrde er gewinnen, m\u00fcsste \u201enur\u201c noch Zeljko gegen Falck \u00fcberraschen. Das Schlussdoppel ist, egal in welcher Besetzung, gegenw\u00e4rtig eh K\u00f6nigsh\u00f6fer Dom\u00e4ne.<\/p>\n<p>Den letzten Vergleich mit Aguirre hatte Steger 3:0 gewonnen. Dieser wurde ein ganz, ganz hei\u00dfer Fight \u00fcber f\u00fcnf S\u00e4tze, mit 9:6-F\u00fchrung im letzten und zwei Matchb\u00e4llen f\u00fcr Steger bei 10:9 und 11:10. Doch nach 11:11 blieb zwei Mal hintereinander Aguirres Ball an der Netzkante h\u00e4ngen und kullerte unerreichbar in Stegers H\u00e4lfte r\u00fcber, zum 11:12 und 11:13 \u2013 und 3:0 f\u00fcr Bremen.<\/p>\n<p><strong>SV Werder Bremen \u2013 TSV Bad K\u00f6nigshofen 3:0<\/strong><\/p>\n<p>Falck \u2013 Allegro\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3:1<\/p>\n<p>(11:2\/9:11\/11:3\/11:9)<\/p>\n<p>Gerassimenko \u2013 Zeljko\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3:0<\/p>\n<p>(11:5\/11:5\/11:5)<\/p>\n<p>Aguirre \u2013 Steger\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3:2<\/p>\n<p><strong>Zuschauer:<\/strong> 470<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem 3:1 \u00fcber Ochsenhausen wird der TSV Bad K\u00f6nigshofen von Werder Bremen wieder geerdet Bremen\u00a0 Der TSV Bad K\u00f6nigshofen konnte seine Glanzform vom 3:1-Sieg in der TTBL gegen Ochsenhausen eine Woche sp\u00e4ter beim SV Werder Bremen nicht ann\u00e4hernd an den Tisch bringen und verlor mit 0:3. 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