{"id":10868,"date":"2023-10-09T10:30:04","date_gmt":"2023-10-09T08:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10868"},"modified":"2023-10-09T10:30:04","modified_gmt":"2023-10-09T08:30:04","slug":"schreib-niemals-einen-steger-ab","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10868","title":{"rendered":"Schreib\u00b4 niemals einen Steger ab"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Der TSV Bad K\u00f6nigshofen lie\u00df den Titel-Mitfavoriten TTF Ochsenhausen abblitzen \u2013 Dann war die Halle aus dem H\u00e4uschen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Bad K\u00f6nigshofen\u00a0 Dem Tischtennisbundesligisten TSV Bad K\u00f6nigshofen ist am Sonntag die erste gr\u00f6\u00dfere Sensation der neuen Runde gelungen. Gegen die TTF Liebherr Ochsenhausen, gegen die man bisher in 13 Vergleichen in der TTBL und im Pokal elf Mal verloren hatte, gelang dem Trio Bastian Steger, Martin Allegro und Filip Zeljko ein nie erwarteter 3:1-Sieg. Es gab\u00a0 bei diesem Schlagabtausch auf Weltklasse-Niveau mehrfach Spielst\u00e4nde und Szenen, in denen S\u00e4tze total kippten oder h\u00e4tten kippen k\u00f6nnen und ein anderes Ergebnis h\u00e4tten zustande bringen k\u00f6nnen. Es w\u00e4re allerdings nie ein Ochsenhausener Sieg gewesen, sondern ein h\u00f6herer K\u00f6nigsh\u00f6fer. Die Punkte zum Sieg sammelten schlie\u00dflich Bastian Steger mit zwei Einzel-Siegen gegen zwei Top-50-er der Weltrangliste, den Franzosen Can Akkuzu (48.), der k\u00fcrzlich gegen Timo Boll gewann, und den Spanier Alvaro Robles (44.). Es waren also wie in Fulda wieder zwei Steger-Einzelsiege, nachdem er zuvor gegen Grenzau, Saarbr\u00fccken und D\u00fcsseldorf etwas geschw\u00e4chelt hatte. Die 417 Zuschauenden, von denen manche vielleicht schon an Basti gezweifelt hatten, verlie\u00dfen mit einem Hochgef\u00fchl und auch etwas gel\u00e4utert in ihrer Einsch\u00e4tzung die Arena, getreu dem Motto \u201eSchreib\u00b4 niemals einen Steger ab!\u201c<\/p>\n<p>Dass der vierfache deutsche Meister, vierfache Pokalgewinner und zweifache ETTU-Cup-Gewinner<\/p>\n<p>Ochsenhausen derart unter die R\u00e4der kommen w\u00fcrde, darauf lie\u00dfen nicht seine bisherigen Ergebnisse, aber auch nicht die der K\u00f6nigsh\u00f6fer schlie\u00dfen. Schlie\u00dflich hat der TSV auch gegen keinen anderen aller bisherigen Bundesliga-Gegner eine schlechtere Bilanz als gegen die \u201eOchsen\u201c. Selbst gegen D\u00fcsseldorf war man erfolgreicher. \u201eH\u00f6chstens wenn der Mannschaft durch ihren Sieg am Mittwoch in Fulda Fl\u00fcgel wachsen und alle \u00fcber sich hinauswachsen w\u00fcrden\u201c, hatte der TSV-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Udo Braungart in einem Vorgespr\u00e4ch gemutma\u00dft, k\u00f6nne man das Postulat eintreffen, \u201edass die jeden von uns schlagen k\u00f6nnen, umgedreht aber auch.\u201c Er tippte aber auf ein \u201eehrenvolles 1:3, wobei ich nicht wei\u00df, wer den Punkt holen soll.\u201c Die Mannschaft konfrontierte er mit dieser Prognose anl\u00e4sslich eines Geburtstagsessens bei sich daheim in Poppenlauer am Vorabend.<\/p>\n<p>Und wie reagierte die? Basti Steger holte sogar zwei Punkte, wiederholte seine Vaterschaft des Siegs von Fulda. Und Martin Allegro trug mit seinem zweiten Einzelsieg im 14. Spiel f\u00fcr den TSV den dritten bei. H\u00e4tte Filip Zeljko nach 7:1- und 10:7-F\u00fchrung im dritten Satz nicht 10:12 verloren, w\u00e4re es wahrscheinlich ein glatter 3:0-Erfolg geworden. Als Steger Akkuzu nieder-taktiert hatte, strahlte dar\u00fcber noch mehr sein Vater Hans: \u201eMei Bua\u201c, befand der Oberpf\u00e4lzer pensionierte Lehrer, \u201ehat heut`einen taktisch unglaublich starken Kopf g\u00b4habt.\u201c Er habe mit der Erfahrung seines Alters (42) den jungen Gegner (26) zappeln lassen, nie die Ruhe verloren, alle nur m\u00f6glichen Varianten von Aufschl\u00e4gen im richtigen Moment aus dem \u00c4rmel gezogen und kaum unn\u00f6tige Fehler gemacht. \u201eInnerlich hat er sehr ruhig, immer \u00fcberlegt agiert und keine wilden Schl\u00e4ge gemacht. Sein Ziel war, ihn aus dem Rhythmus zu bringen und das ist ihm gl\u00e4nzend gelungen.\u201c 1:0 f\u00fcr den TSV.<\/p>\n<p>Filip Zeljko h\u00e4tte gegen Simon Gauzy, Nr. 27 der Welt und seit 2013 bei den Ochsen, bereits die 2:0-Halbzeitf\u00fchrung besorgen k\u00f6nnen. Im dritten Satz ereilte ihn aber das Trauma von Fulda, wo er ebenfalls bei 10:7 gegen Meng drei Matchb\u00e4lle vergeben und verloren hatte \u2013 1:1 zur Pause. Was dann allerdings Martin Allegro den Fans und sich selber zumutete, war denn doch der Gipfel, den er am Ende des Tages aber dennoch bestieg. 11:7 gewann er im Schl\u00fcsselspiel gegen Alvaro Robles Satz eins, verlor den zweiten 7:11. Was ihm im dritten Durchgang passierte, wirft manchen Sportler \u00fcber Wochen aus der Bahn. Er verlor ihn mit 0:11 \u2013 und meldete sich im vierten mit 11:8 zur\u00fcck. Als ob da \u00fcberhaupt kein Loch gewesen sei, in das man h\u00e4tte fallen k\u00f6nnen. Was er vielleicht nicht wusste, er h\u00e4tte sicher aber auch das weggesteckt, dass bis diesen Sonntag Bad K\u00f6nigshofen die letzten sechs F\u00fcnfsatz-Spiele gegen Ochsenhausen verloren hatte. Sollte im siebten Anlauf das Spielgl\u00fcck endlich zur\u00fcckkommen? Es kam, mit 11:6 und der 2:1-F\u00fchrung \u2013 bei zwei Optionen zum Sieg: Von Basti Steger gegen Gauzy oder dem Schlussdoppel Zeljko\/Allegro.<\/p>\n<p>Der \u201eBua\u201c aus der Oberpfalz regelte das gleich, lie\u00df sich die Butter dieser sportlich sch\u00f6nsten Woche (mit Fulda am Mittwoch) nicht mehr vom Brot nehmen. Steger zerm\u00fcrbte den 4:0-Bilanz-Spieler bis Sonntag Simon Gauzy mit 12:10\/11:6\/12:10 \u2013 und die Halle war aus dem H\u00e4uschen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>TSV Bad K\u00f6nigshofen \u2013 TTF Ochsenhausen 3:1<\/strong><\/p>\n<p>Bastian Steger \u2013 Can Akkuzu\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3:1<\/p>\n<p>(6:11\/11:7\/11:7\/11:9)<\/p>\n<p>Filip Zeljko \u2013 Simon Gauzy\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2:3<\/p>\n<p>(11:7\/6:11\/10:12\/11:6\/8:11)<\/p>\n<p>Martin Allegro \u2013 Alvaro Robles\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3:2<\/p>\n<p>(11:7\/7:11\/0:11\/11:8\/11:6)<\/p>\n<p>Steger \u2013 Gauzy\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 3:0<\/p>\n<p>(12:10\/11:6\/12:10)<\/p>\n<p><strong>Zuschauer:<\/strong> 417<\/p>\n<p><strong>Oberschiedsrichter:<\/strong> Herhard Trautwein (\u00dcttingen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der TSV Bad K\u00f6nigshofen lie\u00df den Titel-Mitfavoriten TTF Ochsenhausen abblitzen \u2013 Dann war die Halle aus dem H\u00e4uschen Bad K\u00f6nigshofen\u00a0 Dem Tischtennisbundesligisten TSV Bad K\u00f6nigshofen ist am Sonntag die erste gr\u00f6\u00dfere Sensation der neuen Runde gelungen. 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