{"id":10858,"date":"2023-10-05T16:12:19","date_gmt":"2023-10-05T14:12:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10858"},"modified":"2023-10-05T16:12:19","modified_gmt":"2023-10-05T14:12:19","slug":"basti-steger-mutierte-zum-vater-des-siegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10858","title":{"rendered":"Basti Steger mutierte zum Vater des Siegs"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Mit einer deutlichen Formsteigerung riss der TSV-Routinier zwei Mal das Ruder herum \u2013 und das Schlussdoppel dockte an <\/em><\/strong><\/p>\n<p>Fulda\u00a0 Ganz lapidar betrachtet, hat der TSV Bad K\u00f6nigshofen in der TTBL das f\u00fcr beide so wichtige Ausw\u00e4rtsspiel beim TTC Fulda-Maberzell mit 3:2 gewonnen. Dabei strapazierten\u00a0 190 Minuten Wettkampf bis zum finalen Jubel der G\u00e4ste am Mittwochabend die Nerven der sechs Spieler und 420 Zuschauenden. Unter ihnen gut 40 stimmgewaltige TSV-Fans, die aus dem Grabfeld, Th\u00fcringen und dem Rheinland angereist waren und hinterher ausgelassen feierten. Das Erwachen am Donnerstag in Bad K\u00f6nigsh\u00f6fer Federn glich dann einer G\u00f6tterd\u00e4mmerung mit ganz profanem Ausgang. Schlie\u00dflich hatte man nur im Duell der beiden personell arg gehandicapten Teams einen totalen Saison-Fehlstart verhindert.<\/p>\n<p>Den Gastgebern fehlte erneut ihr Hongkong-Chinese Wong Chun Ting. Daf\u00fcr deb\u00fctierte \u00fcberraschend der Franzose Thibault Poret. Ged\u00e4mmert hat es bei Bastian Steger, dem von Headcoach Itagaki die Leader-Position eins anvertraut wurde, die er zu zwei Einzel-Siegen bravour\u00f6s und unaufgeregt nutzte. Dieser Steilpass h\u00e4tte die beiden Youngster Allegro und Zeljko aber beinahe ungenutzt passiert. Erst als das Schlussdoppel nach klarer, vielleicht viel zu einfacher 2:0-F\u00fchrung im vierten Satz auf der Kippe stand, meldete sich Fortuna zur\u00fcck, die bis dahin eine Fuldaerin gewesen war, lie\u00df sie einen 7:10-R\u00fcckstand aufholen und mit 13:11 den zweiten Matchball nutzen.<\/p>\n<p>Zwei Mal haderten die K\u00f6nigsh\u00f6fer mit der sonst in der TTBL so \u00fcblichen Fairness und Ehrlichkeit. Als Ruwen Filus bei 10:9 f\u00fcr Allegro im vierten Satz einen Ball vermeintlich an die Tischkante setzte, der nach Einsch\u00e4tzung der K\u00f6nigsh\u00f6fer, auch per Videobetrachtung hinterher, unterhalb, also au\u00dferhalb der Trefffl\u00e4che, den Tisch touchiert hatte. Spieler und Schiedsrichter beharrten auf der Entscheidung. Wo war sie, die viel ger\u00fchmte Fairness dieser Sportart? Was die ehrliche Haut Filip Zeljko gegen Meng nicht daran hinderte, im f\u00fcnften Satz bei 3:3 einen Kantenball zuzugeben, den weder Meng noch die Schiedsrichter gesehen hatten.<\/p>\n<p>Den 0:1-R\u00fcckstand nach Allegros Niederlage gegen Filus egalisierte Basti Steger mit einem m\u00fchelosen 3:0 gegen den TTC-Neuzugang Poret (18). Und ebenso das 1:2, als Filip Zeljko nach 2:0-Satzf\u00fchrung gegen Fan Bo Meng v\u00f6llig aus den Pantoffeln kippte. Bei knisternder Spannung im f\u00fcnften Satz vergab er drei Matchb\u00e4lle (10:8 und 12:11) und war ohnm\u00e4chtig gegen zwei entscheidende Kantenb\u00e4lle und einen Netzroller. Da obsiegte Steger (42) im Routinier-Duell\u00a0 gegen Filus (35) so deutlich, wie das nach gef\u00fchlten Hunderten von Matches gegen ihn, im Training wie im Wettkampf, nicht zu erwarten war. Ab 11:9\/8:11 war die Innere-Ruhe-Institution Ruwen Filus v\u00f6llig aus dem H\u00e4uschen, gewann nur noch insgesamt f\u00fcnf B\u00e4lle in den S\u00e4tzen drei und vier.<\/p>\n<p>Da war es also wieder mal zwischen den osthessisch-nordfr\u00e4nkischen Derby-Nachbarn, das omin\u00f6se Schlussdoppel. Das die K\u00f6nigsh\u00f6fer in jeder Besetzung als eingespielt aufstellen k\u00f6nnen, die Maberzeller aber mit Meng\/Poret zum ersten Mal. Was sich in einer schnellen 2:0-G\u00e4stef\u00fchrung niederschlug. Doch erneut \u00fcbernahm der Trainer-Sohn Fan Bo Meng das Ruder, riss es herum wie schon beim Einzel gegen Zeljko. Der doch nicht etwa zwei Mal nach klarer F\u00fchrung verlieren sollte? Die Gastgeber spielten sich im vierten Satz in einen Rausch, der ganz klar die Richtung Heimsieg anzeigte. Doch auf einmal drehten Martin und Filip den Lauf der Dinge, kamen aus ihrem mentalen Loch der \u00c4ngstlichkeit und Unentschlossenheit heraus, wehrten drei Satzb\u00e4lle ab und machten ihren zweiten Satzball zum finalen Matchball \u2013 und damit Bastian Steger zum Vater des Erfolgs.<\/p>\n<p><strong>TTC Fulda \u2013 TSV Bad K\u00f6nigshofen 2:3<\/strong><\/p>\n<p>Filus \u2013 Allegro 3:1<\/p>\n<p>(11:6\/8:11\/11:7\/12:10)<\/p>\n<p>Poret \u2013 Steger 0:3<\/p>\n<p>(7:11\/4:11\/8:11)<\/p>\n<p>Bo Meng \u2013 Zeljko 3:2<\/p>\n<p>(7:11\/5:11\/11:5\/11:9\/14:12)<\/p>\n<p>Filus \u2013 Steger 1:3<\/p>\n<p>(9:11\/11:8\/3:11\/2:11)<\/p>\n<p>Meng\/Poret \u2013 Zeljko\/Allegro 1:3<\/p>\n<p>(9:11\/8:11\/11:7\/11:13)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit einer deutlichen Formsteigerung riss der TSV-Routinier zwei Mal das Ruder herum \u2013 und das Schlussdoppel dockte an Fulda\u00a0 Ganz lapidar betrachtet, hat der TSV Bad K\u00f6nigshofen in der TTBL das f\u00fcr beide so wichtige Ausw\u00e4rtsspiel beim TTC Fulda-Maberzell mit 3:2 gewonnen. 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