{"id":10813,"date":"2023-10-02T16:41:52","date_gmt":"2023-10-02T14:41:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10813"},"modified":"2023-10-02T16:41:52","modified_gmt":"2023-10-02T14:41:52","slug":"bock-umgestossen-und-in-der-saison-angekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10813","title":{"rendered":"Bock umgesto\u00dfen und in der Saison angekommen"},"content":{"rendered":"<p><strong><em>Der TSV Bad K\u00f6nigshofen holt mit 3:0 seinen ersten Sieg und verhindert einen Fehlstart vor den magischen Wochen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Mainz\u00a0 Allegro ist eine italienische Vokabel und bedeutet in der Musiksprache rasch, munter, heiter oder fr\u00f6hlich. F\u00fcr den TSV Bad K\u00f6nigshofen war der erste TTBL-Sieg (3:0) in Mainz nach dem missgl\u00fcckten Auftakt daheim gegen Grenzau (0:3) h\u00f6chstens in der Nachbetrachtung allegro. Er w\u00e4re viel schwieriger geworden, h\u00e4tte nicht der junge Belgier Martin Allegro nach elf Einzelniederlagen in der vergangenen Saison und seiner ersten in dieser gegen Grenzau endlich den Bock umgesto\u00dfen und den Rum\u00e4nen Rares Sipos in f\u00fcnf hart umk\u00e4mpften S\u00e4tzen geschlagen. Dass diese beiden aufeinandertrafen, war das Ergebnis einer kompletten Umstellung der Aufstellung von Headcoach Koji Itagaki. Der r\u00fcckte Zeljko von 2 auf 1, Allegro von 3 auf 2 und Steger von 1 auf 3. Wie zerronnen, gegen Grenzau, so gewonnen, gegen Mainz, drehten die K\u00f6nigsh\u00f6fer die Redensart und den drohenden Negativlauf.<\/p>\n<p>Beg\u00fcnstigt ohne Zweifel auch dadurch, dass Mainz ohne Mladenovic und Lee Yongyin auskommen musste. Am Anfang stand die Frage, ob Martin Allegro gegen Rares Sipos endlich einmal dem Team eine Steilvorlage mit seinem ersten Einzelsieg w\u00fcrde geben k\u00f6nnen. Er konnte, obwohl er ungl\u00fccklich, aber fast typisch f\u00fcr ihn, mit 0:2 S\u00e4tzen zur\u00fcck lag. Weil er im ersten schon 10:6 gef\u00fchrt hatte und 10:12 verlor. Es war ein grausamer Auftakt. Und wer wei\u00df, wie die Dinge gelaufen w\u00e4ren, wenn er diesen Kraftakt nicht doch noch mit 3:2, einem 11:8 im f\u00fcnften Satz, zu einem guten Ende gef\u00fchrt h\u00e4tte. Beim Mainzer Timeout bei 7:7 griff Basti Steger ins Coachen und Pushen ein. Es glich mehr einem Bitten und Flehen. Aber es half: Martins Sieg war ein schwerer, doch dadurch wurde, was folgte, ein St\u00fcck leichter.<\/p>\n<p>Und die mitgereisten TSV-Fans \u00fcbernahmen noch deutlicher das Kommando in der Gymnasium-Halle Mainz-Oberstadt, welche ohne sie eher der Stimmung in einer Tiefgarage geglichen h\u00e4tte. Der krasse Gegensatz zur K\u00d6N-er Shakehands-Arena. Jetzt lag es n\u00e4mlich an Filip Zeljko, gegen das Energieb\u00fcndel Carlo Rossi den Vorsprung auszubauen. Der quirlige, einen Kopf kleinere Italiener ist gewiss ein guter Spieler, besser als sein Bekanntheitsgrad. Doch Zeljko war sich seiner Verantwortung bewusst, verkrampfte nicht und hatte den Frust \u00fcber seine ungl\u00fcckliche Heimniederlage gegen den Taiwanesen Feng l\u00e4ngst weggesteckt. Er verlor zwar den ersten Satz, rang Rossi aber noch mit 11:7 und zwei Mal mit 12:10 nieder. Sein Jubel und der seiner Fans hielt sich in Grenzen, weil der kleine Italiener den Matchball durch einen Aufschlagfehler, an die Netzkante und \u00fcber den Tisch hinaus, selber fabriziert hatte.<\/p>\n<p>Eine undankbare Aufgabe war schlie\u00dflich die von Bastian Steger, der gegen den Mainzer Ersatzmann Johannes Willeke nur zu verlieren hatte und als klarer Favorit in jeder Beziehung an den Tisch ging. Weil der Abiturient, der im TT-Zentrum Saarbr\u00fccken trainiert, als Regionalliga-Einser drei Klassen h\u00f6her zum ersten Mal aufschlug. Alles andere als ein Sieg w\u00e4re Stegers schlimmste Niederlage ever beim TSV Bad K\u00f6nigshofen gewesen. Ein bisschen eng wurde es nur im ersten Satz, dann \u00fcberdeutlich. Bei allem Sportsgeist: Zum freundschaftlichen Mitspielenlassen sind TTBL-Spiele ungeeignet. In dieser Sportart k\u00f6nnen Matches schnell umkippen. Dieses nicht: 11:8\/11:3\/11:4. Den gro\u00dfen Jubel ad hoc verkniffen sich Steger und seine Fans ohne R\u00fccksprache.<\/p>\n<p>Ungeheuer wichtig war der Sieg allemal. Die n\u00e4chsten Liga-Gegner in den magischen Wochen hei\u00dfen Vizemeister Saarbr\u00fccken und Meister D\u00fcsseldorf. Zuvor geht es aber erst am Montagabend um 19 Uhr im DTTB-Achtelfinale gegen den TTC Bergneustadt in der Shakehands-Arena.<\/p>\n<p><strong>FSV Mainz 05 \u2013 TSV Bad K\u00f6nigshofen 0:3<\/strong><\/p>\n<p>Rares Sipos- Martin Allegro\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 2:3<\/p>\n<p>(12:10\/11:6\/5:11\/9:11\/8:11)<\/p>\n<p>Carlo Rossi \u2013 Filip Zeljko\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 1:3<\/p>\n<p>(11:8\/7:11\/10:12\/10:12)<\/p>\n<p>Johannes Willeke \u2013 Bastian Steger\u00a0\u00a0\u00a0 0:3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der TSV Bad K\u00f6nigshofen holt mit 3:0 seinen ersten Sieg und verhindert einen Fehlstart vor den magischen Wochen Mainz\u00a0 Allegro ist eine italienische Vokabel und bedeutet in der Musiksprache rasch, munter, heiter oder fr\u00f6hlich. 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