{"id":10327,"date":"2022-11-21T19:36:43","date_gmt":"2022-11-21T18:36:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10327"},"modified":"2022-11-21T19:37:18","modified_gmt":"2022-11-21T18:37:18","slug":"zwei-niederlagen-aber-das-wichtigste-spiel-gewonne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tsvbadkoenigshofen-tischtennis.de\/?p=10327","title":{"rendered":"Zwei Niederlagen, aber das wichtigste Spiel gewonnen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das TSV-Quartett war nach achteinhalb Stunden Kampf an zwei Tagen nicht unzufrieden<\/strong><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Tischtennis Regionalliga S\u00fcd<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Bad K\u00f6nigshofen (rd)<\/strong> Man k\u00f6nnte meinen, Regionalliga-Tischtennis sei eine physisch und psychisch wenig anspruchsvolle Sportart, wenn man an zwei Tagen ein Ausw\u00e4rtsspiel und zwei Heimspiele bestreiten kann. Was sechs Einzel und drei Doppel f\u00fcr jeden der vier Spieler bedeutet und maximal 45 S\u00e4tze. Oder es seien denn maximal belastbare Vollprofis. Mitnichten, waschechte, hoch engagierte Amateure! Dabei kommt dieses Mammutprogramm dem Quartett des TSV Bad K\u00f6nigshofen II nicht einmal ungelegen. Weil ihr Spielf\u00fchrer, der Kleinbardorfer Christoph Sch\u00fcller, jeweils aus Wien anreist und die Junioren Maximilian Dreher und Max Keller aus dem BTTV-Tischtennis-Internat in M\u00fcnchen. Nur Marcin Miszewski hat seinen Wohnsitz in Hofheim, wo auch sein Arbeitsplatz, eine Hersteller-Firma f\u00fcr Tischtennis-Bel\u00e4ge, ist. Von daher kommt diese Dreifach-Belastung sogar recht.<\/p>\n<p><strong>TTC Wohlbach \u2013 TSV Bad K\u00f6nigshofen II 10:0<\/strong><\/p>\n<p>Am Samstag begann die Tortur im ober-unterfr\u00e4nkischen Derby in Wohlbach, einem\u00a0 Ortsteil von Ahorn bei Coburg, mit der vielleicht deftigsten Niederlage, die dieser Mannschaft je beigebracht wurde. Gegen das zu drei Viertel mit tschechischen bzw. polnischen Spielern besetzte Team hatten die Grabfelder nicht den Hauch einer Chance, nicht einmal auf einen einzigen Spielgewinn. In den zehn Matches kam es nie zum Entscheidungssatz, konnten insgesamt nur f\u00fcnf S\u00e4tze gewonnen werden. Zw\u00f6lf S\u00e4tze endeten mit dem Minimalvorsprung von zwei Punkten, elf davon f\u00fcr Wohlbach, was alles ein St\u00fcck weit relativiert. Nur Max Keller gelang eine Satzverl\u00e4ngerung zum 12:10 gegen Grozdan Grozdanov.<\/p>\n<p><strong>TSV Bad K\u00f6nigshofen II \u2013 TSV Gr\u00e4felfing 6:4<\/strong><\/p>\n<p>Die folgenden zwei Gegner hatten ihre Samstagsspiele ebenfalls verloren, wenn auch viel knapper und ehrenhafter, so dass Bad K\u00f6nigshofen II als Vorletzter (3:7) am Sonntag erst auf den Letzten (0:14), dann auf Drittletzten (4:12) traf. \u201eWobei das definitiv wichtigere Spiel das erste war\u201c, bekannte Christoph Sch\u00fcller w\u00e4hrend seiner siebenst\u00fcndigen R\u00fcckreise nach Wien, nach achteinhalb Stunden Tischtennis, \u201eso dass ich nicht ganz unzufrieden bin.\u201c Schlie\u00dflich war auch seine Verletzung noch nicht ganz ausgeheilt. \u201eWichtig war, dass wir ein Doppel gewannen\u201c, er mit Marcin Miszewski. Die Junioren mussten sich in f\u00fcnf S\u00e4tzen beugen.<\/p>\n<p>Sch\u00fcller trug auch noch mit zwei Einzelsiegen maximal zum Sieg bei. Wobei er gegen den G\u00e4ste-Einser Lukas Kurfer im f\u00fcnften Satz schon 2:8 zur\u00fccklag und noch 11:9 gewann. Es war der Knackpunkt f\u00fcr den sp\u00e4teren Sieg. Miszewski hatte zwar ebenfalls mit einem Einzelsieg begonnen, unterlag dann aber gegen Heeg mit 11:13 und 10:12 im dritten und vierten Satz. Auch vom zweiten Paarkreuz kamen wichtige Punkte, je einer von Maxi Dreher und Max Keller. Dessen F\u00fcnfsatzsieg gegen Becker brachte den zum Gesamtsieg n\u00f6tigen sechsten Punkt. Somit waren alle vier Spieler an diesem so wichtigen Heimerfolg beteiligt und das dritte Spiel ein Bonusspiel.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Punkte f\u00fcr Bad K\u00f6nigshofen:<\/span> Sch\u00fcller\/Miszewski 1, Sch\u00fcller 2, Miszewski 1, Keller 1, Dreher 1<\/p>\n<p><strong>TSV Bad K\u00f6nigshofen II \u2013 SV Dresden-Mitte 3:7<\/strong><\/p>\n<p>Denn die Sachsen sind im vorderen Paarkreuz extrem stark und wesentlich besser aufgestellt, als es ihr Tabellenplatz vermuten l\u00e4sst. \u201eDa war nix drin f\u00fcr Marcin und mich\u201c, akzeptierte Sch\u00fcller die \u00dcberlegenheit der G\u00e4ste. Zumal nach den zwei Doppel- gleich zwei vordere Einzel-Niederlagen folgten und es schnell 0:4 stand. Max Keller holte zwar noch zwei Einzelpunkte, Maxi Dreher einen. Zu gewinnen gab es aber nichts. Und dass die Vier ganz sch\u00f6n mit ihren Kr\u00e4ften am Ende waren, das konnte auch keiner von ihnen verbergen. Anfang Dezember kann der nunmehr Drittletzte weitere Punkte zum Klassenerhalt am Doppelspieltag gegen Kist (Viertletzter) und Thalkirchen (Vorletzter) sammeln.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Punkte f\u00fcr Bad K\u00f6nigshofen:<\/span> Keller 2, Dreher 1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das TSV-Quartett war nach achteinhalb Stunden Kampf an zwei Tagen nicht unzufrieden Tischtennis Regionalliga S\u00fcd Bad K\u00f6nigshofen (rd) Man k\u00f6nnte meinen, Regionalliga-Tischtennis sei eine physisch und psychisch wenig anspruchsvolle Sportart, wenn man an zwei Tagen ein Ausw\u00e4rtsspiel und zwei Heimspiele bestreiten kann. 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