Zum Rückrundenstart kommt Bremen

Bild TSV:  “Gut gecoacht, Koji!” Filip Zeljko und Kilian Ort gratulieren ihrem Trainer Koji Itagaki zum Sieg gegen Mühlhausen. Einer von beiden wird gegen Werder Bremen spielen Bild TSV: “Gut gecoacht, Koji!” Filip Zeljko und Kilian Ort gratulieren ihrem Trainer Koji Itagaki zum Sieg gegen Mühlhausen. Einer von beiden wird gegen Werder Bremen spielen
Schwimmt der TSV auf der Euphoriewelle zum nächsten Heimsieg?
 
 
Bad Königshofen(rd) Fortsetzung der Highlights für den Bundesliga-Aufsteiger TSV Bad Königshofen. Kaum hat man den Rekordmeister Borussia Düsseldorf und den Tabellenzweiten Post SV Mühlhausen das Fürchten gelehrt, kommt zum Jahresabschluss am Sonntag mit dem SV Werder Bremen der nächste Tabellenzweite in die Shakehands-Arena. Der bringt mit Bastian Steger den zweifachen Olympia-Bronzemedaillen-Gewinner von London und Rio mit, den vierfachen Team-Europameister, dessen Erfolgsliste neben seinen neun deutschen Meistertiteln im Einzel und der Mannschaft so lang ist, dass sie den 36-Jährigen zum aktuell drittbesten deutschen Tischtennisspieler neben Boll und Ovtcharov ausweist.
Bastian Steger, da war doch was! Richtig: Es war Mai 1989, Finalturnier Bayerische Mini-Meisterschaften in Burglengenfeld, an dem zwei Kinder aus Bad Königshofen teilnahmen, Jürgen Hoffmann und Ellen Dümpert. Und Bastian Steger aus Oberviechtach. Das Spiel Hoffmann gegen Steger endete 17:21/21:19/10:21. Jürgen Hoffmann wurde Neunter, Ellen Dümpert Erste, qualifizierte sich für die Deutschen in Kassel. Und Bastian Steger (8) wurde Zweiter, besonders weil er kleiner und drei Jahre jünger als der Sieger Christian Lengfelder war. In einem Gespräch mit unserem Mitarbeiter im März in Ochsenhausen am Rande des Bundesligaspiels konnte sich Steger „sehr gut an mein erstes großes Turnier erinnern.“ Ein Jahr später wurde er Deutscher Mini-Meister. Elf Jahre später spielte er als Profi in Düsseldorf, für sieben Jahre, dann in Frickenhausen, Saarbrücken und seit 2014 in Bremen.
Am Sonntag spielt Bastian Steger, Nr. 30 der Weltrangliste, in Bad Königshofen. Jürgen Hoffmann, immer noch als Hobbyspieler in der dritten TSV-Mannschaft aktiv, hat schon mal einen Satz gegen ihn gewonnen, was Kilian Ort und Mizuki Oikawa (je 0:3 im Hinspiel) bei der 1:3-Niederlage versagt blieb. Dass Steger spielt, dürfte sicher sein. Gegen diesen TSV Bad Königshofen lässt kein Verein mehr seinen Einser daheim, wenn´s um die Play-Off-Plätze geht. An Position 2 führt Werder den Neuzugang Omar Assar, 26, Weltrangliste Nr. 20, fünffacher Afrika-Meister aus Ägypten. An 3 den Rumänen Hunor Szösc, WR 81. Er, Bilanz 5:4, wird vermutlich nicht auf seinen Bezwinger Darko Jorgic zur Revanche treffen, weil der inszwischen von 3 auf 1 vorgerückt ist. Eher auf Filip Zeljko oder Kilian Ort.
Bremen hat nach der 2:3-Niederlage gegen Düsseldorf Fulda und Grünwettersbach geschlagen, weshalb Trainer Cristian Tamas hofft, „dass wir den Aufwärtstrend fortsetzen können. In Bad Königshofen wollen alle drei noch einmal 100 Prozent bringen, damit wir auf Platz 2 in die Weihnachtspause gehen können und unser Ziel, die Play-Off-Plätze im Auge behalten.“ Diese vier Plätze, die in Halbfinale und Finale im Best-of-three-Modus den Deutschen Meister ausspielen, in den Mund zu nehmen, verbot sich für die Königshöfer bisher von selbst. Momentan sind es nur noch vier Punkte bis dort hin. Umso mehr trauert man den knapp entgangenen Punkten gegen Grünwettersbach und Bergneustadt nach.
Natürlich tritt TSV-Manager Andy Albert immer noch auf die Euphorie-Bremse, um jedweden Druck von der jungen Mannschaft zu nehmen. Er betont, bisher nicht tiefgestapelt zu haben. „Wer konnte denn schon mit einer solchen Entwicklung rechnen. Wir haben schließlich den mit Abstand jüngsten und billigsten Kader der Liga. Wenn mir einer vor der Runde drei Siege versprochen hätte, hätte ich sofort unterschrieben. Den Sieg von Düsseldorf habe ich bis heute noch nicht kapiert. Nach Mühlhausen weiß ich aber, dass wir, wenn alles passt, gegen jede Mannschaft dieser Bundesliga eine Chance haben.“ Zum Lokalmatador Kilian Ort: „Die Leute wollen natürlich Kilian sehen. Sie haben aber auch Verständnis dafür, dass wir ihm die Möglichkeit geben, sportlich wieder er selber zu werden, sprich, nach der Weihnachtspause in Top-Form wieder einzusteigen.“
Und zum Gegner: „Wir können als Achter erhobenen Hauptes in die Rückrunde starten. Wir haben das Hinspiel zwar mit 1:3, nach Sätzen 4:10 verloren. Die Jungs haben aber dazugelernt.“ Darko Jorgic mit seiner 9:4-Bilanz hat jetzt in der TTBL-Rangliste die 2500-er-Marke geknackt, ist jetzt auch rechnerisch die Nummer 1. „Wir dürfen aber nicht vergessen, dass junge Spieler auch Schwankungen unterliegen, und keine Dauer-Wunder erwarten.“ Er hoffe auf bessere Straßenverhältnisse als letzten Sonntag, „dann können wir vielleicht auch unseren Zuschauerrekord knacken.“ TSV-Headcoach Itagaki, so Albert, „studiert Tag und Nacht per Video die Gegner und wird seine Spieler auch diesmal taktisch und mental bestens einstellen. Dann wollen wir mal sehen, wohin die Euphoriewelle die Jungs trägt.“

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