Mizuki Oikawa is back

Bild TSV: Mizuki Oikawa ist nach seinem Qualifikationsturnier aus Japan zurückgekehrt und wird am Sonntag wieder in die Mannschaft rücken Bild TSV: Mizuki Oikawa ist nach seinem Qualifikationsturnier aus Japan zurückgekehrt und wird am Sonntag wieder in die Mannschaft rücken
Kann der TSV  im Bergischen Land einen weiteren Grundstein legen? 
Bad Königshofen (rd) Zwei Mannschaften von Vereinen, die mehrere Gemeinsamkeiten aufweisen, treffen am sechsten Spieltag in der SchwalbeArena in Gummersbach aufeinander. Beide haben eine vergleichbare sportliche Geschichte, aufwändige Nachwuchsarbeit, Breitensport, gehören nicht zum Stamm-Reservoir der Bundesliga. Der Verein aus der Industrie-Kleinstadt mit 20.000 Einwohnern, rund 50 Kilometer östlich von Köln im Bergischen Land, in der Nähe der Ballungsräume an Rhein und Ruhr gelegen, stieg erst vor drei Jahren in die Bundesliga auf. Und ähnlich dem Königshöfer Modell mit Kilian Ort (21) wurde um das Eigengewächs Benedikt Duda  eine Mannschaft aufgebaut.
Wie Duda (23, Nationalspieler) ist auch der TTC Schwalbe, von einem Fahrradreifen-Hersteller besonders gefördert, ein Stück weiter als der TSV. Mit Ricardo Walther musste man aber bereits einen anderen Nationalspieler (an Grünwettersbach) abgeben. „Dafür wurde doppelter Ersatz mit dem Inder Sharath Kamel Achanta (35) und dem Spanier Robles (26) verpflichtet und weiter an Qualität gewonnen“, wie es in Vereinsmitteilungen heißt. Mit Trainer Jens Stötzel hält man sich auch heuer wieder für einen Play-Off-Kandidaten, will heißen, man peilt die Top 4 an: Erster gravierender Unterschied zum TSV. Unterschiedlich groß ist auch das Zuschauer-Interesse in je zwei Heimspielen: 685/712 in Bad Königshofen, 100/120 in Bergneustadt.
Doch noch eine Gemeinsamkeit: Beide Teams starteten mit vier Niederlagen in die Saison, beide gewannen ihre ersten Punkte am vergangenen Wochenende. So historisch bedeutsam der erste Bundesliga-Sieg der Königshöfer gegen Grenzau war, er wurde einen Tag später gekontert durch den 3:2-Erfolg der „Schwalben“ in Grünwettersbach. Besonders ragten dort die zwei Siege von Duda gegen die beiden Nationalspieler Ricardo Walther und Dang Qiu heraus. Vorausgegangen waren Niederlagen von Bergneustadt in Düsseldorf, gegen Mühlhausen, in Saarbrücken und gegen Bremen.
Voraus haben die Gastgeber den Gästen auch, dass alle vier Spieler unter den Top100 der Weltrangliste sind, beim TSV nur Oikawa an neuerdings WR 75. Der Linkshänder und Local Hero Benedikt Duda, WR 43, kam zu seiner 5:4-Bilanz  durch Siege gegen Habesohn (Mühlhausen), Szöcs (Bremen), Walther und Qiu (Grünwettersbach) sowie Franziska (Saarbrücken). Der Inder Achanta, WR 45, nahm an drei Olympischen Spielen teil, hat seine drei Spiele bisher verloren. Der Spanier Alvaro Robles, WR 62, erspielte bisher eine 2:3-Bilanz. Noch nicht richtig auf die Beine gekommen (0:4) ist der Nationalspieler Steffen Mengel (29), WR 83, ein Modellathlet mit 195/95. Mengel war Deutscher Meister im Einzel 2013 und Vizeweltmeister im Team 2014. Das Potenzial zum Play-Off-Teilnehmer sollte also bei den Gastgebern vorhanden sein.
Schrecken dürfte die Königshöfer nach dem ersten Bundesliga-Sieg aber kein Gegner mehr. Der Unterschiede ist man sich bewusst, aber auch dessen, dass Weltranglisten-Positionen nicht die Logik für Spielausgänge sind. Das hat gegen Grenzau der TSV-Joker Koudai Hiraya (in der WR nicht geführt) mit seinem Sieg gegen Kou Lei (31) bewiesen. Sein Auftritt war eine Episode, ein echter, mit entscheidender Coup, wahrscheinlich einmalig in dieser Saison. Das heißt, dass man Mizuki Oikawa wieder zurück erwartet, der endlich auch an seiner Bilanz (2:6) arbeiten will. Für Kilian Ort soll sich die zweite Woche Bundeswehr-Lehrgang nicht ähnlich TT-kontraproduktiv auswirken wie die erste: „Totale Unterbrechung des professionellen Trainingsalltags. Zu schwere Beine. Immer zu spät am Ball. Aber unabdingbar, weil die Bundeswehr ein guter Arbeitgeber ist.“
Auf Wolke sieben schwebt Darko Jorgic. Der Matchwinner mit zwei Siegen gegen Grenzau hat als einziger im Team eine positive (4:2) Bilanz. Er spielte diese Woche die Belgium Open und kommt direkt von dort zum Spiel, Kilian Ort direkt aus Düsseldorf. Oikawa, der immer Probleme mit dem Jetlag hatte, landete am Freitag aus Japan kommend, reist zusammen mit Ersatzmann Zeljko und Trainer Itagaki an. „Sie sind nach Grenzau wieder in der Außenseiter-Rolle, sollten aber befreit aufspielen können“, gab ihnen Manager Andy Albert mit auf den Weg. Für sein Saisonziel, „Nicht Letzter werden“, wurde letzten Samstag ein erster Grundstein gelegt. Käme morgen ein zweiter dazu, würde allmählich aus dem Luftschloss Bundesliga ein stabiles Gebäude.

Letzte Änderung am Samstag, 04 November 2017 07:42

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